Eigentlich kehren die ehrenamtlichen Helfer des Johanniter-Weihnachtstruckers stets zum Ende des Jahres und Anfang Januar von der Verteilung der Pakete in den Zielländern zurück. Doch wie schon letztes Jahr war auch bei der aktuellen Aktion einiges anders, wie die Johanniter mitteilten.

Auch diesmal wurden die Pakete mit Hilfe von Speditionen nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und in die Ukraine gebracht. Dort wurden sie von den bewährten Partnern der Johanniter an Hilfsbedürftige verteilt, die dabei ebenfalls vor Herausforderungen gestellt waren. „Natürlich gelten in den Zielländern auch Beschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen. Zudem zählen viele der Bedürftigen zu Risikogruppen“, erläutert Ulrich Kraus, der Projektleiter für die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker. „Doch unsere Partner sind geimpft und finden mit Mund-Nasen-Schutz und guter Planung Wege, um die Hilfe zu den Menschen zu bringen.“

Auch Projekte in Deutschland erhielten dieses Jahr Pakete des Weihnachtstruckers. Ein großer Teil ging an die Tafeln in Deutschland zum Beispiel in Kulmbach. Zudem wurden Projekte der Johanniter im Bundesgebiet unterstützt.

Mittlerweile steht die Gesamtzahl fest: Insgesamt wurden 58 936 Pakete an den Sammelstellen abgegeben, davon rund 1000 auch in Oberfranken. Und 9901 Pakete wurden virtuell gepackt. „Wir schauen alle auf ein hartes Jahr zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass trotzdem die Solidarität für andere nicht verlorengegangen ist“, so Kraus.

Zusätzlich zum normalen Paket, das gepackt und an einer Sammelstelle abgegeben wurde, gab es dieses Jahr auch die Möglichkeit, virtuell ein Päckchen zusammenzustellen. Die eigentlichen Pakete werden dann mit den gesammelten Geldspenden in den Zielländern von den langjährigen Partnern vor Ort eingekauft, gepackt und an die hilfsbedürftigen Menschen verteilt.

Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Für viele Menschen bedeutet der Inhalt den Angaben der Johanniter zufolge dringend benötigte Hilfe für ihren Alltag. red