Weihnachtszauber verbreiten zwei Sonderausstellungen in der festlich geschmückten Kaiserpfalz in Forchheim : Von Samstag, 27. November, bis einschließlich Dreikönig, 6. Januar, sind im Pfalzmuseum die Sonderschau „Teddy will reisen“ und auch die beliebte Eisenbahn-Ausstellung zu sehen. Der Eintritt beträgt zwei Euro (Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt). Geöffnet sind beide Ausstellungen von Montag bis Freitag von 15 bis 18.30 Uhr, samstags, sonntags und feiertags ist von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet. An Heilig Abend, 24. Dezember, am 1. Feiertag , 25. Dezember, sowie an Silvester und an Neujahr bleibt das Pfalzmuseum geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Er ist Seelentröster, Geheimnisbewahrer und bester kuschliger Geselle: Seit seiner Erfindung 1902 hat der Teddy tausende bunte und vielfältige Teddykinder bekommen, die sich seitdem an der Seite ihrer kleinen und großen Besitzer auf Reisen begeben und viel erleben. Es gibt kaum ein Fleckchen auf der Welt, wo Teddy noch nicht gewesen ist. Doch woher kommt die Faszination für den Bären, der gleichermaßen Mädchen und Buben, Alt und Jung begeistert?

Die Ausstellung „Teddy möchte reisen“ will darauf eine Antwort geben und präsentiert den plüschigen Zeitgenossen gemeinsam mit dem Dresdner Teddy-Sammler Lutz Reike. Der Museologe bringt dazu rund 200 seiner Lieblinge und eine Auswahl weiterer Exponate aus der Welt des Teddys ins Pfalzmuseum. Unter anderem gibt es den ältesten Teddy des Sammlers zu bewundern. Der über 100 Jahre alte Teddy-Senior ist ein „Bärle PAB 5328,1“ des deutschen Unternehmens „Steiff“. Die Ausstellung erklärt dabei sowohl die traditionelle als auch die aktuelle Fertigung des Teddys. Vom Siegeszug des Teddybären in der Literatur erzählen ausgewählte Teddy-Bücher von 1916 bis heute. Dabei sind auch Promi-Bären wie „Winnie Puuh“ und „Paddington“.

Auch als „Filmstars“ machten Teddys Karriere: Plüschige Leinwandhelden wie „Teddy Brumm“, „Die Glücksbärchis“ und „Ted“ geben sich in der Ausstellung in der Kaiserpfalz die Ehre. Wer noch dringend einen plüschigen Spielgesellen braucht, der findet im Museums-Shop einen speziell für die Besucher der Ausstellung kreierten „Reise-Bären“.

Heuer ohne Spielbereich

Die Eisenbahn-Ausstellung in der Kaiserpfalz. gehört seit vielen Jahren zur Advents- und Weihnachtszeit wie Weihnachtsengel und Adventskalender : Die Bahn schnaubt auf der großen Anlage durch eine wunderschöne Gartenlandschaft. Außerdem ist die Fleischmann-Anlage zu sehen.

Aufgrund der Pandemie gibt es in diesem Jahr keinen Spielbereich und auch keine Mitmachaktionen. Im Pfalzmuseum gilt die 2G-Regel, Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener die Ausstellungen besuchen. red