Ein vielfältiges Programm erwartet die Gäste des Büchereifestes der Stadtbücherei Forchheim . Es findet erstmalig im Rahmen des „Kultur-Sommer-Quartiers“ im Königsbad Forchheim in der Käsröthe 4 statt. Am Samstag, 16. Juli, von 13 bis 18 Uhr gibt es für alle Altersgruppen auf dem großen Areal Aktionen, Lesungen und natürlich.

Der Autor Martin Beyer ist auf Einladung der Stadtbücherei Forchheim um 20 Uhr mit einer Lesung zu Gast. Er stellt seinen dritten Roman „Tante Helene und das Buch der Kreise“ vor. Die Stadtbücherei bleibt an diesem Tag geschlossen.

Der Bücherflohmarkt ist nach zwei Jahren Pause prall gefüllt: Viele Kinderbücher, Romane und Sachbücher , aber auch CDs, DVDs, Spiele und Zeitschriften warten auf neue Besitzer. Kinder können rund um das Thema Bücher basteln und kleine Vorleserunden mit dem „Kamishibai“ genießen. Auf dem großen Areal kommen bei Spielen auch die Bewegung und der Spaß am Herumtollen nicht zu kurz.

Der Bund Naturschutz ist mit dabei: Wer möchte, bastelt am Stand Nisthilfen für die Spatzen.

Abenteuer in der Geisterstadt

Um 14.30 Uhr kommt eine kostenlose Kinderlesung auf die große Bühne: Angela Kirchner nimmt alle mit auf ein schräges Abenteuer mit Geistern, Gangstern und ganz viel Humor. Die zwei jungen Helden ihres Buchs sind Victor Flec und seine Freundin Ciel Moon. Sie leben in einer Stadt mit einem echten „Ghostend“ – also einem Geisterviertel! Da wundert es niemanden, dass das Leben dort sehr aufregend und etwas anders ist. Die Lesung für Erwachsene am Abend um 20 Uhr bildet den Abschluss des großen Büchereifests (Eintritt: 10/8 Euro über das Ticketsystem Reservix und an der Abendkasse). Martin Beyers dritter Roman ist im Januar erschienen. Die Titelheldin Helene Klasing erfährt erst, als sie Anfang der 1960er Jahre in Frankfurt ihren Freund Harald heiraten will, dass sie adoptiert wurde. Ihre adlige Mutter hatte sie gleich nach der Geburt zur Adoption freigeben, um der gesellschaftlichen und familiären Ächtung in ihren adeligen Kreisen zu entgehen. Helene muss nicht nur mit dem Gefühl, ihr Leben lang belogen worden zu sein, zurechtkommen, sondern auch mit der Frage, ob sie Kontakt mit der leiblichen Mutter aufnehmen will, die in New York lebt.

Martin Beyer, geboren 1976, ist Germanist und lebt und arbeitet in Bamberg als freier Autor und Dozent für kreatives Schreiben. 2009 erschien sein erster Roman. Er erhielt den Walter-Kempowski-Literaturpreis, den Kultur-Förderpreis der Stadt Bamberg und war Finalist beim Bachmann-Wettbewerb. red