Leicht fiel Brigitte Mauser an diesem Tag der Abschied nicht. Nach fast neun Jahren hörte sie als Vertreterin der Frauen im VdK-Kreisverband auf. Ein Amt, das die Forchheimerin gerne ausübte. Das sie nun aber in neue Hände legen möchte. 2013 wurde Brigitte Mauser zur Nachfolgerin von Kuni Saam gewählt. Wer ihre Nachfolge antreten wird, darüber ist noch nichts bekannt.

VdK-Kreisgeschäftsführer Günther Edl dankte Kreisfrau Mauser für die gute Zusammenarbeit sowie ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Kreisverband. „Wir verlieren eine gute Kreisfrau – wir haben ihr sehr viel zu verdanken“, sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende Heidi Förtsch in ihren Abschiedsworten und überreichte gemeinsam mit Edl Blumen und einen Präsentkorb. Zum letzten Mal hatte Mauser zur VdK-Betreuerinnentagung nach Gosberg ins Gasthaus Schumann eingeladen. Über die vielen Besucher war Mauser erfreut, ist der Betreuerinnentag doch „alljährlich von großer Bedeutung und eine Anerkennung sowie ein Dankeschön für den Einsatz der Betreuerinnen in den Ortsverbänden“.

Dies sah auch Vizekreisvorsitzende Förtsch so, die die Betreuerinnen als „Bindeglied zwischen VdK und Mitgliedern“ bezeichnete. Der Kreisgeschäftsstelle bestätigte sie eine „gute Arbeit“. So sei die Zahl der Mitglieder gestiegen, was vor allem Kreisgeschäftsführer Edl zu verdanken sei. Erfreut zeigte sich Förtsch über das Ergebnis der Spendensammlungen in den Ortsverbänden, das heuer höher ausfiel als die Jahre vorher.

„Hut ab, was Sie im Ehrenamt geleistet haben“, lobte Edl die Arbeit der Frauen und berichtete aus dem Geschäftsstellenleben, das während Corona lahmgelegt war. Zum Beispiel konnten Beratungen nur telefonisch statt persönlich stattfinden. Da waren die Leitungen oft lange besetzt und für Ratsuchende oft kein Durchkommen, berichtete Edl. dia