Mit einer bayernweiten Pflanzaktion machten die Träger des Qualitätssiegels „ Umweltbildung .Bayern“ auf die Bedeutung der Umweltbildung auch in Pandemiezeiten aufmerksam. Daran beteiligte sich auch die Umweltstation Lias-Grube und pflanzte gleichzeitig mit über 40 anderen bayerischen Umweltbildungseinrichtungen einen neuen Kirschbaum auf dem Gelände der Umweltstation .

„Hier werden die Politiker von morgen gebildet“, sagte Michael Karmann (Bürgermeister von Buttenheim, Vorsitzender des Fördervereins Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig ), um zu betonen, warum Einrichtungen der Umweltbildung so wertvoll seien. Gemeinsam mit Ulrike Schaefer (Leiterin der Umweltstation ), Rosi Kraus ( stellvertretende Landrätin von Forchheim), Claus Schwarzmann (Bürgermeister von Eggolsheim, Vorsitzender des Fördervereins Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig ), Claudia Munker (Landschaftspflegeverband Forchheim) und weiteren Mitarbeiterinnen der Umweltstation beteiligte er sich an der landesweiten Aktion.

Die gemeinsame Kampagne soll ein Zeichen dafür setzen, dass sich die Umweltbildung in Bayern auch in schwierigen Zeiten aktiv und konkret vor Ort für eine lebenswerte Zukunft im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen engagiere. Sie fördere das Bewusstsein für globale Zusammenhänge zwischen den 17 Nachhaltigkeitszielen, wie zum Beispiel den Erhalt von Biodiversität , Klimaschutz , nachhaltige Lebensstile und globale Gerechtigkeit.

Die Umweltstation Lias-Grube stellt den Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen mit dem Einpflanzen eines für Streuobstwiesen typischen Hochstamm-Kirschbaums her: Denn die Streuobstwiese stelle in der Region ein bedeutendes landschaftsprägendes Kulturgut dar, biete gleichzeitig wichtigen Naturlebensraum und stehe für regionalen, saisonalen und klimafreundlichen Obstanbau.

Auch Rosi Kraus hob hervor, wie bedeutend Streuobstwiesen für die Artenvielfalt seien und dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit der Umweltbildung beginnen würden: „So lernen die Kinder direkt und unmittelbar über die Natur, in der sie leben und wie man damit nachhaltig umgeht.“

Im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung bilde die Umweltstation Lias-Grube Multiplikatoren und engagierte Bürger aus und bringe Kindern „mit Spiel und Spaß Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt, vorausschauendes Denken und soziales Verhalten bei“, so Ulrike Schaefer.

Besonders in Krisenzeiten könne die Umweltbildung somit Menschen stärken, um gesund und lösungsorientiert die gemeinsame Zukunft mitzugestalten. red