Drei Baulücken gibt es im „Himmelgarten“ in Unterrüsselbach. Die Grundstücke gehören einer ortsansässigen Bürgerin , die von einem Bauinteressenten eine Anfrage erhielt. Er möchte ein Grundstück pachten, um ein Tiny House aufzustellen. Das beliebte Minihaus böte 30 Quadratmeter Wohnraum und befände sich auf Rädern, so dass es mobil wäre, heißt: von dort weggefahren und woanders wieder abgestellt werden könnte.

Gar nicht so nachhaltig …

Doch ist ein Tiny House auf den vorgesehenen Grundstücken überhaupt möglich? Mit dieser Bauvoranfrage hatte sich der Bauausschuss beschäftigt.

Die Grundstücke sind erschlossen, die Infrastruktur liegt bereits in der Straße. Dennoch: „Ein Tiny House ist nicht so nachhaltig , wie es immer beschrieben wird“, meinte Bürgermeister Edmund Ulm auf Anfrage. Zwar sei es richtig, dass mit einem Tiny House wenig Fläche versiegelt werde, aber: „Die Häuser sind schlecht isoliert, müssen genauso beheizt und an den Kanal angeschlossen werden“, erklärt Ulm.

Trotzdem wollte die Gemeinde niemandem Steine in den Weg legen und beantwortete die Bauvoranfrage positiv. map