Am Samstagabend ist einem 60-jährigen Auerbacher auf der A 9 in Richtung Norden ein in Schlangenlinien fahrender Sattelzug aufgefallen. Zunächst wollte der Auerbacher an der Anschlussstelle Pegnitz die Autobahn verlassen und gen Heimat fahren. Da sich der Sattelzug jedoch zwischen dem Standstreifen und der mittleren Fahrspur hin- und herbewegte, entschloss er sich, den Lkw weiter zu verfolgen. Dazu fuhr er wieder auf die Autobahn und stellte beim Vorbeifahren den Sattelzug in der Rastanlage Fränkische Schweiz fest.

Währenddessen rangierte der Lkw-Fahrer und rammte dabei die Leitplanke und die Kamera der Tankstelle auf dem Rastanlagengelände. Der Kassierer informierte sofort die Polizei über den Vorfall. Der Auerbacher wendete in der Zwischenzeit in Trockau und fuhr zur Rastanlage, wo er sich mit seinem Auto vor den flüchtenden Lkw setzte und ihn so an der Weiterfahrt hinderte.

Kurze Zeit später traf die Polizei ein, die den mittlerweile zu Fuß geflüchteten 37-jährigen Lkw-Fahrer im Rastanlagengelände festnahm. Der Ukrainer musste sich daraufhin einer Blutentnahme im Klinikum Pegnitz unterziehen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Der Ukrainer muss sich jetzt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung infolge von Alkohol verantworten. pol