Wiesenttal kann der Telekom zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Muggendorf zwei geeignete Standorte melden. Der Netzbetreiber will die unterversorgte Ortsmitte durch eine neue Sendetechnik verbessern und hat deshalb nach Standorten gefragt. Der Markt hat die Firma Corwese mit der Prüfung von Grundstücken und Gebäuden in öffentlicher Hand beauftragt.

Das Ergebnis stellte Ulrich Wittfeld vor. Demnach entfällt wegen des Geländes und damit Funkschattens der ehemalige Hochbehälter. Gleiches gilt für den Wanderparkplatz Richtung Engelhardsberg. Auch ein Standort am Wald in der Nähe des Sportplatzes schied aus, weil der westliche Innerort nicht besser bedient werden kann. Das Festplatzgelände konnte nicht berücksichtigt werden, weil es nur zum Teil Eigentum der Gemeinde ist.

So bleibt nur das Areal um das ehemalige Freibad Muggendorf : das Gelände selbst und auch der nahe öffentliche Parkplatz. Durch die Meldung will die Kommune verhindern, dass die Telekom , um ihrem Versorgungsauftrag nachzukommen, im Ort von Haus zu Haus geht, um ein geeignetes Privatgelände oder Gebäude zu finden.

Aber es gebe noch weitere unterversorgte Ortsteile , daran erinnerte Helmut Hofmann (Gruppierung Zu-Ju). Über den nun aufgebauten Kontakt zur Telekom will Bürgermeister Marco Trautner (FW/CSU) eine Gesamtanalyse des Gemeindegebiets angehen. Hierfür gibt es, so Trautner, eine Förderung. Lp