Was Forchheim sein Annafest im Kellerwald ist, ist Weilersbach sein St.-Annafest in und um seine Wallfahrtskirche . Heuer sind es 355 Jahre, dass am Annaberg das erste St.-Annafest stattgefunden hat. Das war 1667. Jahrhunderte, in denen die Wallfahrten zur Gnadenstätte der heiligen Mutter Anna in Weilersbach Blütezeiten erlebten, aber in denen die Wallfahrten auch immer wieder fast zum Erliegen kamen.

Alljährlich wird das Fest zu Ehren der Kirchenpatronin mit einer St.-Anna-Woche gefeiert. Nach einer zweijährigen Corona-Pause beginnt die Festwoche heuer mit dem Patronatsfest am Sonntag, 24. Juli. Um 8 Uhr wird die Ankunft der Wallfahrer aus Trailsdorf, Schlammersdorf, Bammersdorf und Serlbach erwartet.

Das Festhochamt mit einer Nachprimiz beginnt um 9 Uhr und wird gemeinsam von Neupriester Stefan Lunz (Neuses/Eggolsheim) und Pfarrer Matthias Steffel zelebriert. Nach dem Gottesdienst wird Stefan Lunz den Primizsegen spenden. Die musikalische Gestaltung liegt beim Gesangverein Weilersbach mit Dirigentin Anke Rosbigalle sowie Rüdiger Knauer an der Orgel. Anschließend ist bis 13 Uhr ein gemütliches Beisammensein im Kirchenvorhof.

Der Frauen- und Müttertag mit Wallfahrern aus dem gesamten Seelsorgebereich Fränkische Schweiz findet am Dienstag, 26. Juli, statt. Die Wallfahrt ab dem Bahnhof in Kirchehrenbach beginnt um 18.30 Uhr, der sich ein Festgottesdienst um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche anschließt. Mit einer feierlichen Eucharistiefeier mit den Wallfahrern aus Gößweinstein am Samstag, 30. Juli, endet die St.-Anna-Festwoche. Beginn des Gottesdienstes ist um 9.30 Uhr in der Wallfahrtskirche . dia