Was klingt wie eine Eurodance-Band aus den 90er Jahren, ist ein Meilenstein im Bereich der ambulanten Pflege der Diakonie Bamberg-Forchheim: „Snap“ heißt die neue Software , die in den Diakoniestationen Bamberg, Forchheim, Ebermannstadt, Gräfenberg und Schlüsselfeld sowie in den angeschlossenen Tagespflegen in Aschbach, Pödeldorf, Heroldsbach und Forchheim zum Einsatz kommt.

Gefördert wurde das neue Programm durch die Pflegeversicherung mit rund 66 000 Euro. Dabei floss die Förderung nicht nur in die Anschaffung der neuen Software und der dazu erforderlichen Hardware : Auch die Schulung des Personals war Bestandteil der Einführung. Bei den Einrichtungen der Diakonie Bamberg-Forchheim sind nun die Pflegedokumentation, die Leistungserfassung und das Kontaktmanagement digitalisiert und die Dienst- und Tourenplanung erfolgen ebenfalls softwaregestützt. Der Kreis schließt sich mit der Leistungsabrechnung und Arbeitszeiterfassung, die ebenfalls über die Software erfolgen.

Mit der Software haben die im ambulanten Dienst tätigen Mitarbeitenden jetzt jederzeit über Smartphones Zugriff auf die erforderlichen patientenbezogenen Informationen. So werden Übergaben erleichtert und es gibt eine deutliche Zeitersparnis. Leitungs- und Verwaltungsprozesse finden digital statt, interne Abstimmungsprozesse sind vereinfacht. red