Harte Fronten am Anfang, aber laut Pressemitteilung der Marktgemeinde Hiltpoltstein jetzt Stolz und Freude der Bewohner und der Landwirte über den erfolgreichen Abschluss der Dorferneuerung und Flurneuordnung in Schoßaritz und Großenohe.

Wer in den ineinander übergehenden Fluren unterwegs ist, der nehme wahr, dass hier behutsam eine Flurneuentwicklung stattgefunden hat. Auch die Naturschutzbelange hätten ihre Beachtung gefunden, so dass die landschaftliche Vielfalt erhalten geblieben sei und das Landschaftsbild keinen Schaden genommen habe.

Die beiden Dörfer haben die jeweilige Teilnehmergemeinschaft zusammen mit dem Markt Hiltpoltstein im öffentlichen Bereich neu gestaltet.

Mitte der 80er Jahre begann die Flurbereinigung in den beiden Orten. Zu diesem Zeitpunkt war man sich in den kleinen, idyllischen Ortschaften keinesfalls einig, ob es eine gute Idee des damaligen Bürgermeisters Hans Held war, dass er ein Flurbereinigungsverfahren für die Orte anstrebte.

Jetzt könne man davon ausgehen, dass diese extrem umfangreichen Projekte das Leben in Großenohe und Schoßaritz leichter und schöner machten. Zitat von Bürgermeisterin Gisela Schulze-Bauer: „Die Stimmung in den beiden Ortschaften ist sehr gut. Man fühlt richtiggehend, dass hier stets um wirklich gute Kompromisse gerungen wurde und die guten Nachbarschaftsverhältnisse kaum Schaden genommen haben.“

Nun werden die beiden Verfahren endgültig beendet. Für beide Ortschaften wurden demnach die umfangreichen Arbeiten in den Fluren und Dörfern abgeschlossen, die Maßnahmen abgerechnet und die Grundstücksangelegenheiten vollständig geregelt.

Gudrun Kraus, die Projektleiterin vom Amt für ländliche Entwicklung Oberfranken in Bamberg bedankte sich in einer letzten gemeinsamen Sitzung für „die stets konstruktive und schon fast freundschaftliche Zusammenarbeit“ bei den Vorstandsmitgliedern, die in einem endgültigen Beschluss die Auflösung der Teilnehmergemeinschaft beim Amt für Ländliche Entwicklung beantragen. red