Bei der U18-Wahl haben 797 Kinder und Jugendliche in Ebermannstadt ihre Stimme zur Bundestagswahl abgegeben. Die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger aus dem Landkreis Forchheim hatten dieses Jahr die U18-Wahl organisiert, bei der die Jugendlichen ihre favorisierte Partei für die Bundestagswahl wählen konnten. Die jungen Wählerinnen und Wähler konnten sich im Vorfeld auf dem gemeinsamen Instagram-Account „was_los_um_fo“ über Inhalte zur Bundestagswahl , wie zum Beispiel die verschiedenen Parteien und deren Wahlprogramme informieren und sich so auf die Wahl vorbereiten.

Auch Ebermannstadt war mit insgesamt vier Wahllokalen dabei. Um möglichst reale Bedingungen zu schaffen, stellte die Stadt Ebermannstadt ihre Wahlkabinen und -urnen, die auch am 26. September zum Einsatz kommen werden, zur Verfügung. Die Semesterpraktikantin des Büros für Jugendarbeit , Nina Biermann, begleitete die Aktion und übernahm in Zusammenarbeit mit Lehrkräften der drei Ebermannstädter Schulen während der ersten Schulwoche die Durchführung der Wahl. Im öffentlichen Wahllokal am Freitag im Büro für Jugendarbeit am Marktplatz 18 konnten die Kinder und Jugendlichen , welche noch nicht in ihrer Schule die Gelegenheit zur Wahl hatten, ihre Stimme abgeben. Die U18-Wählerinnen und -Wähler freuten sich im Anschluss über Kugelschreiber mit Handyhalterung und Sonnenbrillen mit dem „was_los_um_fo“-Logo.

Insgesamt haben 797 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren an der U18-Wahl in Ebermannstadt teilgenommen. „Es gab sehr viele positive Rückmeldungen, sowohl von den jungen Wählerinnen und Wählern als auch von den Lehrkräften“, berichtete Nina Biermann. „Wir sind sehr zufrieden mit der Wahlbeteiligung . Trotzdem wird deutlich, dass Politik jugendgerechter gestaltet werden muss“, resümiert Gemeindejugendpflegerin Corinna Drummer. Die Ergebnisse der U18-Wahl werden ab dem 21. September auf dem Instagram-Account der kommunalen Jugendpflege im Landkreis Forchheim veröffentlicht. red