Umweltverschmutzung, Flurbereinigung , Pläne für den Bau einer Raffinerie bei Eggolsheim und die Warnung des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ waren vor 50 Jahren Auslöser für die Gründung der ersten Ortsgruppe des Bundes Naturschutz (BN) im Landkreis Forchheim. Etwa ein Dutzend der Natur verbundene junge Menschen, trafen sich 1972 im Gasthaus zur Sonne in Oberehrenbach, um die Ortsgruppe Ehrenbachtal-Gräfenberg aus der Taufe zu heben. In den folgenden Jahren kamen immer mehr Mitglieder und auch selbst gesteckte Aufgaben dazu, was zur Aufteilung dieser ersten in vier neue Ortsgruppen führte.

Eine davon war die heutige Ortsgruppe Kunreuth-Leutenbach, die zum 50. Gründungsfest auf einer Obstwiese bei Mittelehrenbach eingeladen hatte. Vorsitzender Georg Schütz konnte viele Mitglieder und Freunde begrüßen. Ganz besonders freute er sich über die Anwesenheit von mehreren Gründungsmitgliedern.

Für den BN-Kreisvorstand bedankte sich die stellvertretende Kreisvorsitzende Edith Fießer für die vielen Impulse, die für den Naturschutz im Landkreis Forchheim von dieser Ortsgruppe ausgingen.

Hans-Otto Neubauer, der ein Jahr nach Gründung der Ortsgruppe zum ersten BN-Kreisvorsitzenden gewählt wurde, betonte die Bedeutung dieser ersten Zelle für die weitere Entwicklung des Naturschutzes im Landkreis. In anschaulichen und emotionalen Worten führte er noch mal durch den damaligen erfolgreichen Kampf gegen die geplante Ölraffinerie bei Eggolsheim und die nur teilweise erfolgreichen Auseinandersetzungen mit der Flurbereinigung im Landkreis. red