Bis September werden Daten über Art und Anzahl vorbeifahrender Fahrzeuge erhoben. In dem 1015 Kilometer langen Straßennetz der Landkreise Coburg, Bamberg, Forchheim und Kronach (Zuständigkeitsbereich Staatliches Bauamt Bamberg) werden 259 Zählstellen eingerichtet, erstmals mit videounterstützter Technik an 40 manuellen Stellen.

An den weiteren 219 Zählstellen erfolgt das Verkehrsmonitoring über Seitenradargeräte, entweder in Zählleitpfosten oder in Zählboxen, teilt das Staatliche Bauamt mit. Wegen des Rückgangs der Verkehrsbelastung durch die Corona-Pandemie wurde die ursprünglich für 2020 geplante Zählung um ein Jahr verschoben.

Nach einem bundesweit einheitlich festgelegten Erfassungsmodus finden die Zählungen an sogenannten repräsentativen Normalwerktagen – also einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag – an Ferienwerktagen, Freitagen und Sonntagen statt. Personen- oder kennzeichenbezogene Daten werden dabei nicht erfasst. Die Straßenverkehrszählung findet in der Regel alle fünf Jahre in ganz Deutschland statt. red