Den Erlös in Höhe von 10 000 Euro aus dem Verkauf von 2500 Adventskalendern "Weihnachtsfreude 2020" spendete der Rotary-Club Forchheim dem Deutschen Kinderschutzbund , Kreisverband Forchheim . Stefan Alexander, leitender Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Otto in Lauf a. d. Pegnitz und Präsident des Rotary-Clubs Forchheim , überreichte den Scheck.

"Mich freut, dass wir als Rotary-Club Forchheim zum vierten Mal die Aktion ,Weihnachtsfreude' durchgeführt haben und der Adventskalender inzwischen für viele Forchheimer zur Adventszeit fest dazu gehört. Mich hat es auch gefreut, dass unser Verkauf in der Innenstadt mit vielen Engagierten auf so großes Interesse gestoßen ist", sagte Alexander. Wie viele Vereine und Wohlfahrtsverbände stehe auch der Kinderschutzbund Forchheim vor großen finanziellen Problemen. In normalen Jahren erarbeitet er durch ehrenamtliches Engagement den Großteil der Einnahmen, die für den laufenden Betrieb für Kinder und Jugendliche im Landkreis benötigt werden. Dieses erfolgt durch den Verkauf von Kuchen und Torten am Kunsthandwerkermarkt, Tombolas in Forchheim und Ebermannstadt und vielem mehr. 2020 bis heute war das nur bedingt möglich.

Auch die Spenden sind wesentlich geringer ausgefallen als in den Vorjahren. Trotzdem müssen Fixkosten weiterbezahlt werden. Lisa Hümmer, Vorsitzende des Kinderschutzbundes , erläutert: "Wir haben uns entschlossen, die Geschäftsstelle in jedem Fall zu besetzen. Gerade in diesen Zeiten, die für Familien eine enorme Herausforderung sind, ist ein Nottelefon oder auch nur eine Stimme, die zuhört, unumgänglich. Das Gleiche gilt für den regelmäßigen Kontakt unserer Erzieherinnen zu den Kindern, die nicht in die Gruppen dürfen. Hier wurde mit viel Ideenreichtum und Engagement der Kontakt trotz der geschlossenen Räume gehalten." Der größte Teil der Spenden fließt in die Präventionsarbeit an Schulen im Landkreis. Für diesen Bereich ermöglicht der Kinderschutzbund auch seinen Mitarbeitern Weiterbildungen und bietet auch Elternkurse an. red