Die wissenschaftliche Vortragsreihe "Kaiserpfalzgespräche" des Förderkreises Kaiserpfalz wird am Samstag, 27. Oktober, begleitend und ergänzend zur aktuellen Sonderausstellung "Forchheim: Älter als der Rest?!" fortgesetzt.

Vier wissenschaftliche Beiträge namhafter Archäologen und Historiker im Gewölbekeller des Pfalzmuseums nehmen von 14 bis 18 Uhr Bezug auf die Ergebnisse der Ausgrabungen auf dem Areal des ehemaligen Klosters St. Anton in Forchheim.

Umfangreiche Erkenntnisse

Baumaßnahmen führten 2013/ 14 zu umfangreichen archäologischen Erkenntnissen. Untersucht wurde eine Fläche von etwa 3600 Quadratmetern. Es handelt sich dabei um die bislang größte Ausgrabung im Forchheimer Stadtgebiet und eine der größten Stadtkerngrabungen in Oberfranken.

Schon während der Ausgrabung wurde klar, dass es sich hier um herausragende Funde handelte, insbesondere im Hinblick auf Forchheims Bedeutung im Frühmittelalter.

Zudem konnte eine Siedlungskontinuität von der Steinzeit bis hin zur Neuzeit nachgewiesen werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Grabungsergebnisse sind noch bis einschließlich 28. Oktober im Pfalzmuseum zu sehen. red