Bamberg — Der neu gewählte Erste Vorsitzende des Fördervereins zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e.V., Jobst Giehler, hat bei der Jahreshauptversammlung die neue Ausrichtung des Vereins für die kommenden Jahre vorgestellt. Der Erba-Park soll verstärkt in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken. Zusätzlich bietet der Förderverein im Rahmen der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten des Klosters Michaelsberg ein Programm mit sechs Vorträgen und zwei Führungen mit Themen rund um die Klosteranlage an.
Auch Neuwahlen standen bei der Versammlung an: Detlev Hohmuth, Initiator und Erster Vorsitzender seit 2008, gab sein Amt an Jobst Giehler weiter, der den Förderverein für die kommenden Jahre weiter voranbringen soll. Giehler will sich für die Aktivierung der Inselspitze mit Veranstaltungen einsetzen und die Aufenthaltsqualität im Park ausbauen - zum Beispiel durch einen Mehr-Generationen-Fitness-Parcours und mit weiteren Parkmöbeln. Neue Projektvorhaben wie die Bienen-Info-Wabe, diverse Umweltaktivitäten, der Interkulturelle Garten und andere für verschiedene Generationen interessante Projekte sollen unterstützt und mit den Vereinen, die bereits auf dem Gelände aktiv sind, koordiniert werden.
Weiterhin in den Vorstand gewählt wurden: Klaus Reuter (stellv. Vorsitzende), Christian Ackermann (Schriftführer), Kurt Filkorn (Kassenwart) und Kerstin Werner (Pressereferentin). Als Beiräte wurden Detlev Hohmuth, Annerose Ackermann, Heinz Rosenberg, Klaus Eminger, Alexandra Schmölder, Elisabeth Skantze, Nicole Hofmann und Bernhard Kellermann in den erweiterten Vorstand gewählt. Kassenprüfer sind Herbert Brauner und Martin Pöhner.
Der Förderverein hat sich unter dem Namen "Förderverein Landesgartenschau Bamberg e.V." im Januar 2008 gegründet, um die Landesgartenschau 2012 umfassend zu unterstützen und zu begleiten. Auch nach Abschluss der Landesgartenschau blieb der Verein tätig. Im Vordergrund der Vereinsarbeit steht die Nachhaltigkeit für die im Zuge der Landesgartenschau geschaffenen Anlagen und öffentlichen Einrichtungen, insbesondere der Erba-Park. Zu den weiteren Anschub- und Kümmerprojekten zählten unter anderem die Klosteranlage Michaelsberg, der weitere Leinrittausbau an der Regnitz sowie Projekte in der Gärtnerstadt.
Der Förderverein versteht sich in erster Linie als Impuls- und Ideengeber wie auch als Koordinator sowie als Forum für Bürgerengagement. Er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Kerstin Werner