Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie startet die Universität Bayreuth mit leicht gestiegenen Studierendenzahlen in das Wintersemester 2020/21. Insgesamt blickt die Hochschulleitung äußerst positiv in die Zukunft: "Die Hightech-Agenda Bayern gibt der Uni weiteren Schub. Bereits zum Ende des Semesters werden wir etliche neue Professoren und Professorinnen begrüßen können. Dadurch schärfen wir unser Profil auf den für uns wichtigen Feldern weiter", betonte Universitätspräsident Stefan Leible.

Auch weitere Studiengänge wie der Bachelor "Computational Mathematics" und der Master "Food Quality and Safety" wurden vorbereitet, ebenso konnten Großprojekte - Studienstart in Kulmbach und Bauplanungen - trotz Corona vorangetrieben werden.

Sehr positiv bewertet die Hochschulleitung die Hightech-Agenda der Staatsregierung. Sie bedeutet aus Bayreuther Sicht 18 neue Forschungsprofessuren, zwölf neue Informatikprofessuren, ebenso viele neue Professuren für das BayBatt, hinzu kommen drei neue Professuren aus dem KI-Wettbewerb und sieben neue Professuren für die Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit in Kulmbach. "Darüber hinaus werden einige wichtige Bauvorhaben beschleunigt", berichtete Markus Zanner, der Kanzler der Uni. "Der Neubau des ,Zentrums für Unternehmensgründung', die Errichtung eines Neubaus für das ,Forschungszentrum für Afrikastudien', die Raumplanungen für Kulmbach und das Bayerische Batteriezentrum BayBatt - all das ist jetzt schneller umsetzbar".

"Damit können wir auf für uns sehr wichtigen Feldern neue Dynamik entfalten", sagte Leible und zählte auf: "Die Fakultät VII in Kulmbach mit deutschlandweit einzigartigem Herangehen an die Life Sciences, der international renommierte Afrika-Schwerpunkt, das BayBatt als interdisziplinärer Forschungs-Hub und die Attraktivität der GründerUni werden maßgeblich gefördert." red