Das Ergebnis der ersten Auswahlrunde für das Förderprogramm Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte steht fest. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, wurden unter anderem 13 Projekte aus Unterfranken ausgewählt. Die Gemeinden aus den Landkreisen Aschaffenburg, Bad Kissingen, Kitzingen, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg können sich über insgesamt fast vier Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) freuen. So erhält Waldfenster 245 000 Euro, Oberthulba bekommt 242 000 Euro. "Die Förderung ist ein wichtiger Beitrag zur eigenständigen Entwicklung unserer ländlichen Gebiete und unterstützt das Ziel gleichwertiger Lebensbedingungen in Bayern", sagte Brunner. So werden in den ausgewählten Gemeinden beispielsweise die Neugestaltung von Dorfplätzen oder der Ausbau von Fußwegen und Ortsstraßen unterstützt. "Die Gemeinden können ihre Projekte jetzt rasch umsetzen", so der Minister. Bayernweit wurden in der ersten Runde 56 Gemeinden ausgewählt.
Gemeinden, die in der ersten Auswahlrunde nicht zum Zug gekommen sind, können sich im Sommer 2017 wieder beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung bewerben, heißt es in der Meldung des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Insgesamt stehen in den Jahren 2014 bis 2020 jährlich zwölf Millionen Euro für Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte aus dem ELER-Förderprogramm bereit. Gefördert werden Projekte mit förderfähigen Kosten zwischen 25 000 und 1,5 Millionen Euro. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent. red