Einer nicht alltäglichen Herausforderung stellte sich Alexander Hofmann von der Firma Hofmann Metall Technik in Kulmbach, als er sich bereiterklärte, den Nachbau des historischen Propellerblattes vom Fliegergrab in Mainroth zu übernehmen. Das linke Propellerblatt war im Januar 2018 gestohlen worden und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. In Mainroth beschloss man deshalb, das Fliegergrab wieder herrichten zu lassen. Bei der Firma Hofmann Metall Technik traf man auf Gleichgesinnte.

Im April 1945 abgestürzt

Dieser Tage konnten Franz Ultsch und Heribert Schmidt die beiden neuen Propellerblätter in Empfang nehmen. Neu und trotzdem alt präsentiert sich nun der Nachbau des Propellerblattes der ME 109, die im April 1945 bei Mainroth abgestürzt war. Es wurde farblich dem historischen Gegenstück angepasst. Ultsch und Schmidt bedankten sich herzlich bei Alexander Hofmann für sein Engagement und hoben hervor, dass es nicht selbstverständlich ist, dass diese Arbeit vollkommen kostenlos ausgeführt wurde.

Um das Einbetonieren der Teile am Fliegergrab wird sich die Feuerwehr kümmern. Die Helfer werden das bestimmt sehr gründlich tun, damit Langfingern die Lust vergeht.