Die räumliche Situation an der Kunigundenschule war zum Schuljahr 2020/21 schwierig: steigende Klassen- und Schülerzahlen, viele Anmeldungen in der Mittagsbetreuung und kaum Platz. Auch der Einsatz neuer Medien, die Umsetzung der Inklusion und der Corona-Maßnahmen verlangten nach alternativen Lösungen.

Morgens Schule, abends Kurse

Das Ziel: Der bisherige Mehrzweckraum der Schule sollte als Zimmer für eine zusätzliche Klasse dienen und gleichzeitig vielfach nutzbar bleiben; Am Vormittag für den Schulbetrieb, am Nachmittag für die Mittagsbetreuung, Fortbildungen und Konferenzen und am Abend auch für Elternabende oder Kurse. Nun ist der Raum dank ergonomisch durchdachter und vielseitig verwendbarer Möbelstücke flexibel nutzbar.

Die Stühle lassen sich an unterschiedliche Körpergrößen anpassen, die Tische sind stapelbar und können in verschiedenen Formationen gestellt werden. Zudem gibt es im flexiblen Klassenzimmer keine Fächer unter den Tischen mehr. Alle Arbeitsmittel sind in Schubladen in mobilen Sideboards untergebracht, die gleichzeitig als Steharbeitsfläche bei Gruppenarbeiten dienen. Die Kosten für die Ausstattung des Raumes trug zu großen Teilen die Stadt Bamberg. Die Schule, der Elternbeirat und der Förderverein der Kunigundenschule haben sich ebenfalls beteiligt. Besichtigungen des Raums sind unter 0951/20700 möglich. red