Der Gründer und frühere Inhaber der Firma Lindner-Bau aus dem Ködnitzer Ortsteil Spitzeichen, Gerhard Lindner, konnte dieser Tage seinen 75. Geburtstag feiern. Der Jubilar kam unmittelbar nach dem Krieg aus der Nähe von Breslau als gerade mal Vierjähriger nach Heinersreuth, wo er mit seiner Familie im früheren Gasthaus Hübner einquartiert wurde. Kurze Zeit später fand die Familie im benachbarten Spitzeichen ein neues Zuhause.
Gerhard Lindner, der zunächst die kleine Landwirtschaft der Eltern weiterführen sollte, erlernte bei der Firma Pittroff-Bau in Kulmbach das Maurerhandwerk, wurde später Vorarbeiter und legte 1975 mit Erfolg die Meisterprüfung ab. Vier Jahre später entschied er sich für die Selbstständigkeit und gründete die Firma Lindner-Bau mit damals vier Mitarbeitern. Das Unternehmen, das heute Sohn Matthias erfolgreich weiterführt, hat sich in der Region einen guten Namen gemacht und beschäftigt aktuell rund 25 Mitarbeiter.
Bürgermeister Stephan Heckel-Michel (CSU) würdigte die 24-jährige Arbeit von Gerhard Lindner im Gemeinderat. Seine Verdienste um den Gesangverein Heinersreuth sprach Vorsitzender Alfred Schneider an, und für die Feuerwehr Heinersreuth gratulierte Vorsitzender Michael Heisinger. Beim Bau des Gerätehauses 1995 war Lindner mit Max Mayer an vorderster Stelle aktiv, und seit Jahren ist er auch Chef-Organisator der "Rangen-Kerwa". Neben den örtlichen Vereinen gratulierten auch die Waldfreunde aus Kulmbach. Rei.