Kläranlage, die Schaffung eines Archivs mit der KAGL, Ausweisung eines Badesees oder die Schaffung einer sicheren Wasserversorgung sind sein Verdienst, wobei sich die Liste sicher noch beliebig verlängern ließe. Stets richtig zu fördern und zu fordern, was auch sein Beruf als Lehrer und Konrektor mit sich brachte, bewies Deusel in den 24 Jahren als Bürgermeister. Er wurde für Lisberg zu einem "Flaggschiff der Kommunalpolitik", und deshalb wurde ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.
Deusel selbst bezeichnete sich sichtlich gerührt als "Glückspilz" und dankte an dieser Stelle auch seiner Frau Christel, die ihn stets unterstützt habe. "Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Politik ist Teamarbeit. Der Gemeinderat war immer das wichtigste Entscheidungsgremium", lobte er seine politischen Mitstreiter.