Der Höchstadter Fischereivereinsvorsitzende Klaus Müller nahm die Corona-Beschränkungen ernst und wollte dem Gremsdorfer Vorsitzenden Robert Ruhmann den Wanderpokal mit dem Kescher übergeben, aber das brauchte Müller nicht, denn beim Freundschaftsfischen gewannen wie schon im vergangenen Jahr die Höchstadter Angler. Die beiden Vorsitzenden freuten sich, dass man schon viele Jahr dieses Freundschaftsfischen unternimmt, damit der Weißfischbesatz der Aisch gemindert wird und damit sich die Petrijünger näherkommen.

Dass man sich über einen guten Fang freut, ist selbstverständlich. So war es dann auch beim Abwiegen: Die Höchstadter gewannen mit 42 Kilogramm Fischgewicht gegenüber den Gremsdorfern, die nur 8,1 Kilogramm zur Waage brachten, aber auch nur drei Angler am Start hatten. Für die Höchstadter Sieger fing alleine Richard Willert einen Karpfen von 15,5 Kilogramm. Für die beiden Vorsitzenden ist es nach ihren Worten nicht der Sieg, der zählt, sondern die Freundschaft zwischen den Vereinen. Bei einer Brotzeit saß man in gebührendem Abstand noch lange zusammen. Paul Neudörfer