Unterfrankens DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching wurde bei der 22. Ordentlichen Bezirkskonferenz des DGB Bayern mit 87,6 Prozent der Delegiertenstimmen der acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften in geheimer Wahl in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt. Damit vertritt der Schweinfurter 98 000 Gewerkschaftsmitglieder im DGB gegenüber Gesellschaft und Politik, heißt es in einer Pressemitteilung des DGB Unterfranken.

"Ich freue mich sehr über das Votum der Delegierten und werde weiter mit meinem Team, den unterfränkischen Gewerkschaften und vielen ehrenamtlich Tätigen für die Belange der abhängig Beschäftigten arbeiten. Zu tun gibt es mehr als genug. Die Arbeit verändert sich. Wir wollen sie gestalten. Vor allem bleibt es unser Ziel, hier in Unterfranken Arbeitsplätze zu sichern und die Kaufkraft der Arbeitnehmerschaft zu halten und zu verbessern", so Firsching laut Pressemeldung.

Zum dritten Mal gewählt

Zur Wahl von Regionsgeschäftsführer Frank Firsching sagt der neue DGB Vorsitzende Bayerns, Bernhard Stiedl: "Die Wiederwahl von Frank Firsching ist ein Beleg für die hervorragende Arbeit, die er seit vielen Jahren in Unterfranken leistet. Gerade die Arbeit des DGB in den Regionen wird immer wichtiger. Die Transformation der Arbeitswelt und die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge findet vor Ort in den Betrieben, Verwaltungen und Einrichtungen statt. Dort müssen wir Lösungsansätze entwickeln, um den Wandel und die Zukunftssicherung im Sinne der Beschäftigten zu gestalten."

Der 57-jährige Firsching steuert die DGB Region Unterfranken seit ihrer Gründung 2014 und wurde in dieser Position zum dritten Male gewählt. Zuvor fungierte Firsching seit 2003 als DGB-Vorsitzender der Region Main-Rhön/Schweinfurt, die im Jahr 2010 mit der Region Würzburg zur DGB Region Schweinfurt-Würzburg verschmolzen wurde, zu deren Vorsitzenden der Metaller ebenfalls gewählt wurde.

Seine hauptamtliche Tätigkeit begann beim DGB 1992 als Jugendsekretär für Nordbayern in Bamberg. Nach seinem Wechsel zur IG Metall Kempten 1998 kehrte Firsching 2003 ins heimische Unterfranken zurück. red