Grub am Forst — Mit 25 treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnten in der Polstermöbelfirma Pora so viele Arbeitsjubiläen wie schon sehr lange nicht mehr gefeiert werden. "Das ist ein Viertel der Belegschaft", erklärte bei der Mit arbeiterfeier Geschäftsführer Andreas Rieger. Auch wenn das fast abgelaufene Jahr erneut keine Verringerung des Importdrucks aus den Billiglohnländern gebracht habe, gebe er die Hoffnung nicht auf, dass auch dort die Löhne steigen.
Mit Freude vermeldete Rieger, dass während des ganzen Jahres die Beschäftigung in der Pora ausreichend bis gut gewesen sei. Die Neuheiten der Hausmesse hätten gut platziert und auch ausgeliefert werden können. Die Pora sei wegen der Qualität, Zuverlässigkeit, Termintreue und des Services am Markt wohlbekannt und sehr gefragt. Dies alles könne nur mit einer leistungsstarken und verlässlichen Belegschaft gelingen. Besonders die Kontinuität im Personalbereich sei unverzichtbar. Rieger bezeichnete die langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter als Rückgrat des Unternehmens, ohne die die Firma am Markt nicht bestehen könne.
Ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum feierten Johannes Malter, Michael Heß, Andreas Weißflog (alle Polsterei), Helga Müller (Zuschnitt), Dagmar Schnabel, Petra Beyer, Angelika Ludewig, Petra Strich, Roswitha Felberg, Monika Sommer, Inge Bauer (alle Näherei), Anja Raschke (Diolen-Zuschnitt), Katja Aydin (Kissenabteilung), Peter Husnik (Musterbau) und Karin Krischke (Buchhaltung). Seit vier Jahrzehnten ist Angela Dohnal im Zuschnitt tätig und eine echte Leistungsträgerin. Die Jubilarin hat den technischen Fortschritt hautnah miterlebt. Im kaufmännischen Bereich ist Wolfgang Lux seit vier Jahrzehnten ein echter Macher. Für die Jubilare gab es Ehrenurkunden von der Industrie- und Handelskammer zu Coburg.
Arbeitsjubiläen feierten auch Angelika Löhnert, Regina Schoeppach, Monika Thein (35 Jahre), Renate Weigand, Bettina Rothaug, Stefan Straubel (30 Jahre) sowie Michael Lippmann und Carmen Tetsch (20 Jahre). In den Ruhestand wurden die beiden Näherinnen Renate Beland und Dagmar Schnabel sowie aus dem Diolen-Zuschnitt Roselinde Rößler verabschiedet. A. Kemnitzer