Die Audiovision-Medienzentrale Würzburg (Medienzentrale der Diözese Würzburg) präsentiert am Sonntag, 19. Januar, um 9.30 Uhr zur Eröffnung der neuen Reihe "Film & Frühstück" im "Capitol"-Kino Zeil ausgewählte Kurzfilme der Deutschen Bischofskonferenz. Die elf mehrfach ausgezeichneten Real- und Animationsstreifen nehmen Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.

Das erste Frühstück steht unter dem Motto "Around the World". Live zu Gast ist die junge Filmemacherin Magdalena Banik aus Trabelsdorf, die den Gästen zusätzlich drei Eigenproduktionen vorstellen und anschließend gerade kreativen Jugendlichen zum Erfahrungsaustausch Rede und Antwort stehen wird.

"Kein großer Sprung"

Magdalena Banik sagt über sich selbst: "Von meinem ersten Interesse an Filmen, über deren sogenannte Making Ofs bis hin zur Erkenntnis, dass ich das später mal machen will, war es gar kein großer Sprung. Da Schulen das Medium Film und seinen Reichtum an Lehrmöglichkeiten medienpädagogisch für sich entdecken, konnte ich sogar zusätzlich im Rahmen von Wahlfächern und Unterrichtserweiterungen bald erste eigene Kurzfilmprojekte verwirklichen."

Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 hatten Schüler der Maria-Ward- Realschule Bamberg ein etwa dreiminütiges Musikvideo zum Thema "Vorurteile - alle anders, alle gleich" erstellt. Sie wollten damit ein klares Statement setzen gegen Schemata und Stereotypen, auch diesen Beitrag wird Banik vorstellen und ferner den Trailer zu dem gefeierten Jugendbuch "Silber - das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier. Hier wird, wie in der Geschichte selbst, eine Brücke geschlagen von der realen zur Traumwelt. Der Autorin gelingt der Spagat von der Literatur zum Filmformat. Wie kann man in drei Minuten einen interessanten Eindruck schaffen, von dem, was auf knapp 500 Seiten beschrieben wird? Die Besucher werden die Antwort sehen.

"Cherryman jagt Mister White - zehn Jahre später" schließlich ist Baniks Weiterführung des Briefromans von Jakob Arjouni. Was ihre Zukunft angeht, so hat die junge Filmemacherin die großen Leinwände des europäischen und internationalen Kinos im Blick, eben den "Stoff, aus dem Träume sind". red