Bernhard Panzer

Alle fünf Jahre feiert die Stadt mit ihrer Sommerkirchweih ein Jubiläum. Und das ist mit dem 65. Fest, das am kommenden Freitag beginnt, auch so. Ein Jubiläum bedeutet gleichzeitig, dass am Abschlussabend ein großes Feuerwerk stattfindet.
Darauf verwies Bürgermeister German Hacker beim Pressegespräch zur 65. Herzogenauracher Sommerkirchweih. Vom 8. bis zum 17. Juli wird in den Weihersbachanlagen gefeiert, das Wetter soll gut werden, soweit man das jetzt schon absehen kann, und zum Schluss wird ein Hochfeuerwerk das kleine Jubiläum stimmungsvoll beenden.
Ansonsten ist wieder alles so wie in den vergangenen Jahren. Am Freitag um 19 Uhr erfolgt der Bieranstich, eine Stunde zuvor rufen schon musikalisch die beiden Herzogenauracher Spielmannszüge Grenzmark und Feuerwehr die Bürger zum Fest. Am Samstag wird wieder um 16 Uhr der Baum aufgestellt. Am Sonntag um 9.30 Uhr feiern die Christen auf dem Kirchweihgelände einen Gottesdienst.
Der Ehrungsabend am Montag (diesmal für die Aktiven der Rettungsdienste) und der Seniorennachmittag am Mittwoch gehören ebenfalls wieder zum traditionellen Programm. Genau wie der Familiennachmittag mit verbilligten Preisen am Donnerstag. Und am zweiten Samstag ist wieder eine Stadtführung mit dem Bürgermeister für Neubürger.
Hacker machte auch auf das spezielle Busangebot zur Kerwa aufmerksam. Für einen Euro (Erwachsene) respektive 50 Cent (Kinder und Jugend) fahren viele Stadtbusse zum Wei-hersbach. Den Fahrplan sowie ausführliche Hinweise kann man der Homepage der Stadt entnehmen (www.herzogenaurach.de). Auch wurde wieder ein Faltblatt mit einer Auflage von 5000 Stück veröffentlicht. Noch eine wichtige Info: Die Maß Bier kostet unverändert 7,40 Euro.
Vorbereitet auf den Ansturm ist auch der Festplatz. Dort bilden "zwei tolle Fahrgeschäfte", wie Heike Kraus vom Ordnungsamt wirbt, den Mittelpunkt. Beide gehören einem Familienbetrieb in dritter Generation. Vater und Sohn Armbrecht sind mit ihren Familien dazu extra aus Niedersachsen angereist. Raymond Armbrecht war vor vier Jahren schon mal zugegen und hat Gefallen an Franken gefunden. Mit "Nightstyle", einem "Hochfahr- und Überkopfgeschäft", wie es in der Pressemeldung bezeichnet wird, war er schon vor ein paar Jahren bei der Sommerkirchweih vertreten. Da hat er offenbar so viel Anklang gefunden, dass der Sohn nun seinen Vater animierte, ebenfalls mitzumachen. Der hat seine "Heißen Räder" mitgebracht, die übrigens erstmals am Weihersbach sind.
Neuerungen gibt es auch beim kulinarischen Angebot auf dem Festplatz. Heiko Dilger von der Werbegemeinschaft bietet erstmals Kaffee-Spezialitäten an und auch einen Stand mit "Belgischen Pommes" gibt es neu.
Und auf den Kellern warten acht Wirte auf zahlreiche Besucher. 5300 Sitzplätze stehen zur Verfügung.