Mistelfeld — Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Reiner Ender, Thomas Müller und Thomas Schwarz legten sechs Jugendliche am Freitagabend aus drei Feuerwehren erfolgreich die Jugendleistungsprüfung ab.


Prüfungen und Fragen

Die Jugendleistungsprüfung wird in einer Stufe abgelegt und besteht aus fünf Einzel- und fünf Truppübungen sowie das Beantworten von Testfragen. Die Leistungsprüfung dient zum Nachweis der Grundkenntnisse der Feuerwehr- Dienstvorschrift, der Gerätekunde und der Unfallverhütungsvorschriften. Ohne gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers ist die Beteiligung an der Leistungsprüfung zwecklos.
In der vorbereitenden Ausbildung liegt der Hauptwert der Leistungsprüfung. Ihr Ziel ist nicht die "Rekordzeit", sondern die Leistung des Einzelnen, bzw. des Trupps, die sich aus Arbeit und Zeit zusammensetzt. Die Arbeit der Teilnehmer soll zwar schnell, aber auch geordnet und möglichst fehlerfrei ablaufen. Um das zu erreichen, wird für die Übung eine ausreichend bemessene Sollzeit festgelegt. Wird diese überschritten, werden Fehlerpunkte angerechnet. Auch bei nicht fehlerfreier Ausführung werden die Teilnehmer mit Fehlerpunkten belegt.


Fehlerfrei ausgerollt

Feuerwehrreferent Otto Dinkel lobte das Engagement der Jugendlichen in der Feuerwehr. Die Schiedsrichter bescheinigten allen eine gute Leistung, selten komme es vor, dass alle Prüflinge beim C-Schlauch ausrollen und Leinenbeutelwurf fehlerfrei sind.
Die Ausbilder kamen aus den Feuerwehren Mönchkröttendorf mit Kommandant Axel Hohner und Simone Zeis , aus Mistelfeld mit Christina Schubert und Hermann Schubert sowie aus Rothmannsthal mit Tobias Mager und Sigrid Mager. Auch Einwohner hatten sich eingefunden, um die Übungen der Jugendlichen zu verfolgen. Mit Stolz beglückwünschte Kommandant Alexander Hohner aus Mönchkröttendorf alle Jugendlichen zur erfolgreich bestandenen Prüfung. Gerd Klemenz