Zeil — Bei der Frühjahrs-Kommandantentagung der Feuerwehren im Inspektionsbezirk III stand die Einführung des Digitalfunks im Blickpunkt. Kreisbrandmeister Dieter Murken konnte vermelden, wie aus einem Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes hervorgeht, dass die technisch-taktische Betriebsstelle beim Landratsamt Haßberge, die für die Berechtigungsvergabe zuständig ist, ihren Dienst aufgenommen hat.
Teilweise seien bereits Funkgeräte an die Feuerwehren ausgeliefert, sagte er. Die jetzt folgenden Schulungen für den Digitalfunk würden auf den Wissensstand der jeweiligen Feuerwehr abgestellt. Dieter Murken ging auch auf die Nutzung der zum 30. März neu eingeführten Funkrufnamen ein und betonte, dass die Funkgeräte ausschließlich im Feuerwehrgerätehaus aufzubewahren sind. Die Missachtung dieser Anweisung könne strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Feuerwehr-Führungskräfte beschäftigten sich in Zeil mit weiteren Themen. Kreisbrandinspektor Peter Pfaff stellte den neuen Kommandanten Heiko Reinwand von der Feuerwehr Lußberg und die neuen stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehren aus Neubrunn und Haßfurt, Markus Lauterbach und Thomas Kainz, vor.
Pfaff gab eine Bitte des Feuerwehrmuseumvereins weiter, die bei den Feuerwehren noch vorhandenen Tragkraftspritzen über die beiden Gebiets-Kreisbrandmeister Biertempfel und Horn zu melden. Ziel sei es, einige Exemplare beim Museumsfest in Mechenried auszustellen.
Ferner wies der neue Leiter des Atemschutzzentrums in Knetzgau, Kreisbrandmeister Michael Diem, auf die Einhaltung der Fristen für die Geräteprüfungen durch die Feuerwehren hin. Er warb für den nächsten Lehrgang für Atemschutzgeräteträger, der am 19. Oktober beginnt.
Informiert wurde, dass Kreisbrandmeister Klaus Oster einen neuen Maschinistenlehrgang abhält, der ab dem 15. Mai bei der Feuerwehr Zeil stattfindet. Für die Maschinisten ist zudem ein Fahrsicherheitstraining vorgesehen, das stets sehr gut angenommen wird.
Zudem wies Peter Pfaff auf eine Umfrage des Bayerischen Feuerwehrverbandes hin, in der das Interesse bayerischer Feuerwehren an einem modernen Internetauftritt in Form eines Portalsystems abgefragt wurde. In diesem System könnten sich die Feuerwehren präsentieren, für die die Einrichtung und Pflege einer eigenen Homepage zu aufwändig wäre. Das dürfte laut Peter Pfaff besonders für die kleinen und mittleren Feuerwehren interessant sein. red