Horst Fischer nannte in seinem Jahresbericht zahlreiche Sitzungen, zu denen sich die Mitglieder trafen und auch den Kinderfasching mit dem dazugehörigen Umzug, bei dem die Feuerwehr Wötzelsdorf mit einem Oldtimerbulldog und einem weiteren Anhänger mitfuhr.
Die Mitglieder der Feuerwehr Wötzelsdorf nahmen an der alljährlichen Himmelfahrtswanderung nach Losau teil. Zur Segnung und Einweihung des neuen Fahrzeuges der Feuerwehr Fischbach kamen eine Abordnung der Wötzelsdorfer Wehrmänner.
Das Johannifeuer in Wötzelsdorf wurde gefeiert, das in Fischbach besucht.
Kommandant Mario Backer berichtete für das Dienstjahr 2015 über einen Brandeinsatz, mehrere Straßenabsperrungen und zahlreiche durchgeführte Feuerwehrübungen.


Feuerwehr übt den Ernstfall

Zum Beispiel fand Mitte April eine Löschübung in Horlachen statt. Es wurde ein größerer Flächenbrand inszeniert und bekämpft. In Fischbach führten die Wötzelsdorfer Feuerwehrleute am Freizeitparkgelände eine Übung mit angenommenen Vollbrand der Kleintierzüchterhalle durch.
Anfang Juli fand am Wötzelsdorfer Gerätehaus die Besprechung zum Einbau der neuen digitalen Funkgeräte statt.
Zu einem Ernstfall wurden die Einsatzkräfte im Sommer gerufen: Zwischen Wötzelsdorf und Eisenwind stand am 4. August 2015 gegen 14 Uhr ein Feld in Brand. Durch den Wind breitete sich das Feuer rasant schnell nach Eisenwind aus.
Die Feuerwehren aus Wötzelsdorf, Fischbach, Kronach, Weißenbrunn, Thonberg hatten das brennende Feld jedoch durch ihre schnelle Einsatzbereitschaft schnell im Griff und unter Kontrolle. Nach drei Stunden konnten die Wehrleute wieder abrücken. Doch aufgrund der großen Trockenheit kontrollierten einige Feuerwehrmänner bis um Mitternacht das Feuer, um ein erneutes entflammen zu verhindern.


Schulung zum Digitalfunk

Weiterhin führte man in Wötzelsdorf eine weitere Übung mit angenommenen Flächenbrand durch. Anfang November nahm eine Abordnung an der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Steinwiesen teil. Am Volkstrauertag stellte die Wehr noch die Ehrenwache. Am 7. und 15. Dezember vergangenen Jahres fanden dann noch zwei Lehrgänge zum Digitalfunk durch Kreisbrandmeister Roland Scherbel und Kreisbrandmeister Martin Panzer im Schulungsraum in Wötzelsdorf statt.
Im Anschluss daran trug Helmut Schmidt den Kassenbericht vor. Petra Murrmann und Hans-Jürgen Schindler konnten ihm eine einwandfreie Kassenführung bestätigen.
Als Bürgermeister der Stadt Kronach und stellvertretender Landrat von Kronach war Wolfgang Beiergrößlein (FW) zugegen. Die Feuerwehren seien die größte und beste Organisation des Landkreises, so Beiergrößlein. Die Feuerwehren seien seiner Meinung nach eine unverzichtbare Institution im Rettungswesen sowie eine Säule im gesellschaftlichen Leben.
Dazu gehöre eine Portion Herzblut und auch Leidenschaft. All die Feuerwehrleute würden der Bevölkerung eine sichere Säule geben, so Wolfgang Beiergrößlein. Deshalb sprach er seinen besonderen Dank an diese aus. Ein hohes Maß an Engagement sei für diese Einsätze notwendig. eh