Bei aller gebotener Vorsicht angesichts der trockenen Witterung ist das "Zündeln" im eigenen Garten" nach gewissen Regeln im Stadtgebiet Haßfurt erlaubt. Die Verwaltung weist auf ihre Verordnung über das Verbrennen holziger Gartenabfälle innerhalb der Bebauung hin. Im September und Oktober ist das Verbrennen der Gartenabfälle, die wegen ihres Holzgehalts nicht genügend verrotten, in trockenem Zustand auf den Grundstücken, auf denen sie angefallen sind, an Werktagen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zugelassen. Die Stadt wünscht allerdings, dass einige Aspekte beachtet werden: Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden, bereits brennende Feuer sind unverzüglich zu löschen; beim Verlassen der Feuerstelle sowie spätestens bei Einbruch der Dunkelheit muss die Glut erloschen sein; das Feuer ist ständig unter Aufsicht zu halten.
Auch Mindestabstände müssen eingehalten werden (zu Gebäuden fünf Meter vom Dachvorsprung ab gemessen, zu leicht entzündbaren Stoffen mindestens zehn Meter).
Wer vorsätzlich oder fahrlässig pflanzliche Abfälle aus Gärten verbrennt, ohne dass die Voraussetzungen der Verordnung erfüllt sind, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße belegt werden kann, informiert die Stadt. Ähnliche Verordnungen gelten im Übrigen für die meisten Kommunen im Landkreis Haßberge. red