Neukenroth — An diesem Wochenende blickt der Musikverein Neukenroth im Rahmen des Kreismusikfestes auf sein 150-jähriges Bestehen zurück. Die Musikanten wollten ihr Jubiläum nun nicht einfach im Festgetümmel untergehen lassen, sondern ihre Geschichte mit allem Auf und Ab lesbar und anschaulich für die Nachwelt bewahren. In Roswitha Steiger - zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit - fand der Verein eine hervorragende Sachverwalterin dieses Vorhabens.
Das Ergebnis liegt vor und rühmt die Beteiligten: Die Festschrift ist nicht eine x-beliebige Broschüre geworden, sondern zum Heimatbuch geraten, zu einem Geschenk für Neukenroth und die vielen Musikfreunde im Frankenwald. Die Auflage beläuft sich übrigens auf 600 Exemplare.
Die Ortsgeschichte von Neukenroth ist früheren Beiträgen von Werner Ranzenberger und Gerd Fleischmann entnommen. Dazu kommen von dem Stockheimer Ortsheimatpfleger historische Ergänzungen in Form von reizvollen alten Anzeigen aus der Tageszeitung "Fränkischer Wald". Umfassend hat Roswitha Steiger die reichhaltige Vereinsgeschichte dargestellt. 13 Zeitungsartikel aus der jüngsten Zeit lassen deutlich erkennen, wie engagiert die über 50 Musiker mit ihrer Vorstandschaft das Vereinsleben bereichern. 60 Bilder - größtenteils farbig - stellten Joachim Beez, Gerd Fleischmann, Cornelia Barnickel sowie Otto Heinlein zur Verfügung. Schirmherr der Neukenrother Veranstaltung ist Stockheims Bürgermeister Rainer Detsch (FWG). Von ihm findet sich in der Festschrift ebenso ein Grußwort wie von Landrat Oswald Marr (SPD), Vorsitzendem Eugen Rebhan, Kreisdirigent Roman Steiger, Kreisvorsitzendem Wolfgang Müller, Bezirksvorsitzendem Werner Pörner, Kreisheimatpfleger Gerd Fleischmann und Pfarrer Hans-Michael Dinkel. Mit Protokollen von 1937 und 1949 sowie mit einem Gedicht und dem Lied "Tief im Frankenwald" hat Roswitha Steiger diese wertvolle Dokumentation bereichert. red