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Bad Kissingen

Festakt im kleinen Kreis

Statt der gewohnten Abschlussfeier gab es nach einem ungewöhnlichen Schuljahr an der Anton-Kliegl-Mittelschule die Zeugnisse für die Abschlussschüler.
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Ausgezeichnet wurden Niklas Kessing, Maurice Heim, Linus Bayer, Elias Schewske (von links).
Ausgezeichnet wurden Niklas Kessing, Maurice Heim, Linus Bayer, Elias Schewske (von links).
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Dass dieses Schuljahr anders als gewohnt zu Ende gehen würde, war bereits im März vermutlich allen Beteiligten klar, als die flächendeckenden Schulschließungen angeordnet wurden. Dennoch konnten die Abschlussprüfungen an der Anton-Kliegl-Mittelschule Bad Kissingen wie vorgesehen durchgeführt werden. Die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen im Vorfeld blieben in Zeiten der Schulschließung durch umfangreiche Lern- und Lehrangebote gesichert und führten rückblickend bezüglich der Prüfungsergebnisse zu keinen pandemiebedingten Einbrüchen im allgemeinen Ergebnisniveau.

Anlässlich des verschobenen Zeugnistermins auf 24. Juli fand zum Abschluss eines in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen Schuljahres unter Einhaltung der allgemein verordneten Infektionsschutzmaßnahmen ein kleiner Festakt für alle Abschlussschülerinnen und -schüler in der Aula der Anton-Kliegl-Mittelschule statt. Dies bedeutete, dass man auf so manch lieb gewonnene Tradition der letzten Jahre leider verzichten musste. Eltern, Verwandte und Ehemalige konnten nicht an der Veranstaltung teilnehmen, und mit den sonst zahlreich teilnehmenden Ehrengästen von Seiten der Stadt, des Elternbeirats und des Fördervereins mussten entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.

Abschlussball entfiel

Der Abschlussball entfiel ebenfalls, und auch die charmante Idee eines etwas anderen "Maskenballs" musste natürlich fallengelassen werden. Mit Blick auf die Anzahl der Teilnehmenden war die Veranstaltung vor Ort nur in einem Schichtmodell umsetzbar. Schulleitung und Lehrkräfte waren sich jedoch stets einig, dass die Zeugnisse nicht einfach einzeln nach Hause geschickt werden sollten, sondern dass alle Abschlussschülerinnen und -schüler eine möglichst würdevolle Verabschiedung verdient hatten. In verschlankter Form wurden daher um 8.30 Uhr zunächst die Klassen, in denen der mittlere Schulabschluss erworben wurde, verabschiedet. Nachdem der Festakt durch Rektor Hans-Jürgen Hanna eröffnet wurde, folgten die Ansprachen der Klassenlehrkräfte, später des Schul-, Klassen- und Kreisschülersprechers Robin Kuhn (M10a) sowie der Klassensprecherinnen Anita Zimmermann und Ann-Kathrin Krieger (M10b). Eingebettet in eine musikalische Begleitung, wurden in geschmücktem Ambiente die Abschlusszeugnisse verliehen. Svenja Back und Luca Radtke wurden in diesem Zuge besonders geehrt und ausgezeichnet, nachdem sie mit einem Schnitt von 1,75 jeweils die besten Prüfungsleistungen erzielt hatten. Für den mit 1,78 besten erreichten Schnitt im Abschlusszeugnis wurden entsprechend auch Jessica Klose und erneut Svenja Back geehrt und natürlich ebenfalls ausgezeichnet.

Bestleistungen

Das Verabschiedungsprozedere wiederholte sich anschließend in Form und Ausprägung für die Abschlussklassen des Regel-Zweiges und für die Abschlussschülerinnen und -schüler der Praxisklasse. Hier dürfen folgende Bestleistungen namentlich bekannt gegeben werden: Den qualifizierenden Mittelschulabschluss legte Linus Bayer mit einem Schnitt von 1,6 als Prüfungsbester ab, gefolgt von Niklas Kessing mit 1,8 und Elias Schewske mit 2,2. Die Praxisklasse absolvierte Maurice Heim als Bester mit einem herausragenden Schnitt von 1,0. Mit ihnen freuten sich insbesondere ihre Klassenlehrkräfte. Am Ende beider Veranstaltungsteile gab es jeweils die Möglichkeit, das ein oder andere Abschlussfoto abzulichten dank einer eigens und speziell vorbereiteten Foto-Box, was rege und mit schönen und kreativen Ideen genutzt wurde.

Auch wenn es in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich war, den traditionellen Abschlussgottesdienst zu feiern, flossen Gebet und Segen dennoch in den Festakt mit ein. red