In den letzten beiden Wochen der Sommerferien fand Nachhilfe in 29 Lerngruppen an 19 Schulstandorten im Landkreis Bamberg statt. Besonders gefragt war, wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, die Unterstützung in den Fächern Mathe und Deutsch.

Organisiert wurde das Angebot durch das Bildungsbüro des Landkreises in enger Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Bamberg-Land, um gezielt Familien in der Corona-Situation zu unterstützen. Insgesamt 154 Grund- und Mittelschüler konnten sich so in Kleingruppen auf das neue Schuljahr vorbereiten.

"Ich fand es eine super Sache. Mein Kind hatte dadurch einen leichteren Schulanfang, nach einem halben Jahr Homeschooling", meldete ein Elternteil zurück.

"Welches Kind hat schon Lust, in den Ferien Unterricht zu machen!? Mein Sohn hatte megaviel Spaß in der Gruppe und ging auch gerne hin", berichtete eine andere Mutter im Feedback.

In der Tat schätzte knapp die Hälfte der teilnehmenden Kinder ihre Motivation im Vorfeld als gering ein. Dass gut zwei Drittel meinten, sie hätten Wissenslücken schließen können, und sogar 86 Prozent der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen angaben, die Lernförderung habe Spaß gemacht, spricht sehr für das Engagement und die Flexibilität der Dozenten.

Besonders gut kam an, dass die Nachhilfe so ortsnah wie möglich angeboten wurde. Meist fand sie an den gewohnten Schulen statt. Um allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, wurden die Kosten auf Antrag aus den Bildungs- und Teilhabemitteln der Kommune übernommen.

Zwei Drittel der Befragten (Eltern, Kinder und Dozenten) würden auch in Zukunft gerne wieder an einer solchen Lernförderung teilnehmen. Eine Wiederauflage der Aktion ist für die Osterferien 2021 in Planung. red