Der Mai ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt. Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen Wonnemonat (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist. Zumindest auf die Celsiusgrade, die zu einem gemütlichen Aufenthalt abends auf der Terrasse oder im Biergarten locken, müssen wir noch ein wenig warten. Da helfen auch die Lockrufe am Marktplatz nicht. Der eigentliche Glücksbringer, das Schwein, wurde sogar mit einer roten Schleife geschmückt, um seine Motivationskraft für schöneres Wetter zu stärken. Genutzt hat es bisher nichts. Ob das Herz, das hauptsächlich als Symbol für Liebe und Güte steht, etwas bewirken kann, muss sich erst noch zeigen. Vielleicht ist es doch besser, den "Wettergott" anzurufen. rb