Der Besuch der Felsen in dem lichten Buchenwald bei Eichig war für etwa 50 Naturfreunde ein besonderes Erlebnis. Denn: Sie wurden von der Vielzahl und Schönheit bizarrer Felsen, die Namen wie "Nasenlöcher", "Brücke" und "Kirche" haben, überrascht.
Die Exkursion fand im Rahmen der Aktion "Bayern Tour-Natur" über die Umweltstation statt. Für die Kinder war die Begehung eine besondere Freude - sie verschwanden in den "Nasenlöchern" und waren plötzlich oben auf dem Felsen zu sehen.
Die Strecke ist circa 1,5 Kilometer lang und führt durch einen Buchenwald mit einer Vielzahl an seltenen Pflanzen.
Da kein Rundweg vorhanden ist, war eine Führung des Gebietes wichtig, um auch versteckte Schönheiten kennenzulernen. Das Gebiet grenzt an die Südseite des Ortes und ist fast eben.
Unterwegs erläuterte Leiter Jupp Schröder nicht nur die Vegetation mit vielen Raritäten, sondern auch den geologischen Aufbau der Landschaft um den schönen Juraort sowie die Entstehung der Felsengebilde. Auch einige Bürger aus Eichig wussten unterwegs interessante Geschichten, die mit den Felsen zusammenhingen, zu berichten und zeigten noch viele Ecken mit schönen Felsgebilden.


Rast bei der Marienstatue

Auf der Wiese am "Langen Stein", der mit der Marienstatue nach dem Vorbild der Madonna von Fatima geschmückt ist, machte die Gruppe Rast. Spontan wurde der Stimmung entsprechend das Volkslied "Kein schöner Land" gemeinsam gesungen.
Der ehemalige Zweite Bürgermeister der Stadt Weismain bedankte sich im Namen der Exkursionsteilnehmer bei Jupp Schröder für die abwechslungsreiche und lehrreiche Führung. Er betonte, wie wichtig es sei, seine Heimat kennen, schätzen und lieben zu lernen. CS