Fleißig waren sie, die Landfrauen aus dem Eberner Stadtteil Bischwind, die unter der handwerklichen Regie von Adolf Lehnert ein Holzkreuz für die Flur gezimmert haben. Das 3,90 Meter große Werk steht mitsamt einer Ruhebank, die sie ebenfalls gebaut haben, am westlichen Ortsausgang, kurz nach einer Feldscheune. Es ist barrierefrei erreichbar. Das Flurkreuz wird von einer kleinen Tafel geziert mit der Inschrift: "Gott schütze unsere Flur".
In einer kleinen Feierstunde erhielt das Kreuz am Sonntag den kirchlichen Segen.
Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann, SPD, freute sich, dass die Aktion in so kurzer Zeit umgesetzt worden war. Das Grundstück hat die Stadt Ebern zur Verfügung gestellt. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die Kirchenmusik Bischwind. alc