Zum Straßenbau an der B 173 in Trieb und Hochstadt ging uns folgende Lesermeinung zu: Eine erfolgreiche Fehlerkultur könnte einen vor vielen bereits gemachten Fehlern in Zukunft bewahren. Gibt es so etwas in den Bauämtern von Lichtenfels und bei den staatlichen Bauämtern? Es wäre doch spannend mal zu erfahren, warum im Sommer 2019 die B 173 an der Strecke zwischen der Abfahrt Michelau und Hochstadt für sechs Wochen gesperrt wurde, um die Teerdecke zu erneuern, nur um Trieb auszusparen. Die Straße sei noch in zu gutem Zustand, was eine Erneuerung nicht rechtfertigen würde. Die Trieber Anwohner waren zwar anderer Ansicht und die Zeitspanne von sechs Wochen erschien mehr als ausreichend, um auch Trieb zu erneuern, aber das war ja nicht nötig ...

Nicht so ganze neun Monate später: Nun wird wieder gesperrt und geteert. Die Trieber freuen sich ..., ich mich auch, doch interessiert mich, hinterfragt jemand in Zukunft solche vollkommen sinnlosen und ineffizienten Entscheidungen, oder darf man sich auch weiterhin auf solch verschwenderischen Umgang mit unseren Steuergeldern verlassen?

Cecily Benecke

Lichtenfels-Trieb