Zum Thema Verkehr erreichte uns folgende Zuschrift:

Jetzt stellt es sich heraus: 39 Unfälle sind am Bindlacher Berg allein im Jahr 2016 passiert! Dann wird so getan, als ob das gar nichts wäre, weil anderswo noch mehr Unfälle geschehen. Wohl wie bei Plech, wo - auch wegen
fehlender Beschilderung - die Autoaufprallspuren an den Leitplanke zu sehen sind?
Seit zehn Jahren weise ich die Autobahnbehörde darauf hin, warum aus der Sicht des Architekten dort so viele Unfälle passieren: Es fehlt ein deutlicher Hinweis auf die abgesenkte Kurve - für das Radar wurde die Schutzplanke durchbrochen - und bergauf befindet sich über der Kurve ein Schild mit Pfeilen in die falsche Richtung!
Die erhöhte Geschwindigkeit sei schuld: Das bedeutet ja, dass die Leute alle nicht Auto fahren können und ihr Leben riskieren.
Nein, der Hinweis auf die Gefahr in der Kurve fehlt, und die Kreuzungsschilder hängen ungünstig: Wer nach oben schaut, übersieht die Betonbande, besonders wenn ein Lastwagen rechts daneben fährt!
Die Radaranlage wird in Schutz genommen, die Autofahrer nicht! Das ist der alte Geist, der die Atomanlagen verteidigt und die Menschen in Gefahr bringt!
Wissen die Behörden nicht, dass wir die Unfälle unbedingt verhindern müssen? Haben wir uns an Verkehrsopfer gewöhnt? Die Kurve wurde nicht richtig beschildert, das rächt sich jetzt.
Dieter Ludwig
Wirsberg