Karl Graf Stauffenberg ist FDP-Direktkandidat bei der kommenden Landtagswahl im Herbst 2018. Der Irmelshäuser will im Landtag die Mitte stärken. Die Haßfurterin Katrin Hiernickel wurde als Bezirkstagskandidatin nominiert, wie aus einem Bericht der FDP für dem Stimmkreis Rhön/Haßberge hervorgeht. Den Stimmkreis bilden der komplette Landkreis Haßberge und ein großer Teil des Landkreises Rhön-Grabfeld.
"Wir brauchen eine starke Mitte, damit die Demokratie stark bleibt", sagte Karl Graf Stauffenberg, FDP-Kreisvorsitzender Rhön-Grabfeld, in seiner Vorstellungsansprache in Bad Königshofen. Er wurde von der FDP im Stimmkreis 604 einstimmig (mit einer Enthaltung) zum Direktkandidaten für die Landtagswahl berufen. Zur Kandidatin für den Bezirkstag wählten die Anwesenden die FDP-Kreisvorsitzende im Kreis Haßberge, Katrin Hiernickel.
Der FDP-Landesvorsitzende Albert Duin sieht für Graf Stauffenberg gute Chancen, in den Landtag gewählt zu werden. Er schwor die Parteimitglieder auf den bevorstehenden Wahlkampf ein, aus dem auch in Bayern die FDP in neuer Stärke hervorgehen will. Bayern ist für ihn "das tollste Land, das es gibt", er warnte jedoch davor, dass jetzt vor lauter Stillstand und Zufriedenheit die Weiterentwicklung "verpennt" werde. "Es müssen Politiker in den Landtag, die das machen, was sie versprochen haben. Bildung, Digitalisierung, Wohnungsbau, Infrastruktur - wir müssen vorwärtskommen."
Zu denen, die es im Landtag richten sollen, gehört neben Duin selbst auch Graf Stauffenberg, der neben seinem guten Namen, der positive Assoziationen weckt, seine Überzeugungen und Ziele als "echter Demokrat, der mit beiden Landkreisen verbunden ist", wie Hiernickel in ihrer Gratulation sagte, für die FDP einbringen will. Der 46-Jährige wohnt in einer Schlosshälfte in Irmelshausen, Gemeinde Höchheim, und betreibt mit seiner Frau ein Eventunternehmen. Für mehr Unternehmen und Gastronomie im ländlichen Raum sprach er sich unter anderem aus, für Reformen im Bildungswesen wie gleichwertiges Abitur in den Bundesländern, für bessere Integrationsmöglichkeiten für die Flüchtlinge und Arbeitserlaubnisse, damit sie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen können und Steuern zahlen. Er ist gegen Populismus und gegen Radikalisierung.
Katrin Hiernickel ist Lehrerin am Gymnasium in Haßfurt. Besonders die kulturellen Themen liegen ihr am Herzen.
Als Bewerber für die FDP-Liste (Zweitstimme bei der Landtagswahl) stellte sich Harald Pascher vor. Er ist Zweiter Bürgermeister in Ebern, Kreisrat und Fahrschulbesitzer. Pascher wurde auch gewählt. red