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FC Coburg und VfL Frohnlach starten ins Unternehmen Klassenerhalt

Zur Aufholjagd bläst der auf einem direkten Abstiegsrang der Landesliga Nordwest rangierende FC Coburg in seinem ersten Pflichtspiel nach der Winterpause gegen den Schleuderplatz-Inhaber TSV Lengfeld ...
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Wird Ricardo König zum Kunstrasen-König? Am Samstag ab 16 Uhr spielen die Vestekicker gegen den TSV Lengfeld. Foto: Hartmut Guhling
Wird Ricardo König zum Kunstrasen-König? Am Samstag ab 16 Uhr spielen die Vestekicker gegen den TSV Lengfeld. Foto: Hartmut Guhling

Zur Aufholjagd bläst der auf einem direkten Abstiegsrang der Landesliga Nordwest rangierende FC Coburg in seinem ersten Pflichtspiel nach der Winterpause gegen den Schleuderplatz-Inhaber TSV Lengfeld am heutigen Samstag um 16 Uhr auf der Sportanlage an der Wiesenstraße.

Landesliga Nordwest

FC Coburg (17./17 Punkte) - TSV Lengfeld (14./26)

"Wir wollen trotz unserer prekären Lage den direkten Klassenerhalt anpeilen. Uns bleiben noch zwölf Spiele, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, davon sieben vor heimischer Kulisse. Wir sind in der Winterpause näher zusammengerückt, haben Automatismen aufgebaut und im Spiel gegen den Ball Fortschritte erzielt", bringt FCC-Trainer Frederic Martin die Verbesserungen seines Teams auf einen Nenner. Erstmals in dieser Saison kann er aus dem Vollen schöpfen. In allen Testspielen gegen starke Konkurrenten überzeugte seine Truppe und leistete sich keine Niederlage.

"Ein Dreierpack gegen Lengfeld ist elementar und sollte unser Selbstvertrauen weiter stärken. Wir wollen diesen Widersacher unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen", lautet Martins Devise. Mut macht ihm der Spielplan. In den kommenden sieben Begegnungen bekommen es seine Vestekicker fast ausschließlich mit Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte zu tun. Doch nur ein Lauf mit mehreren Siegen kann weiterhelfen.

Ein Scheitern im heutigen Sechs-Punkte-Spiel gegen die Unterfranken würde das rettende Ufer auf direktem Weg allerdings in weite Ferne rücken. Würde es so weit kommen, wäre wie in der vergangenen Saison ein Verbleib in der Landesliga wahrscheinlich nur noch über die Relegation zu realisieren.

Im Hinspiel kassierte Coburg eine unnötige 1:2-Niederlage, die unter die Kategorie "vorne verschwenderisch und hinten unkonzentriert" fiel. Die Aussichten sich dafür zu rehabilitieren sind gegeben. Der Konkurrenzdruck sollte Kräfte freisetzen. Erstmals nach einer halbjährigen Verletzungspause steht Abwehrspieler Dennis Kolb, der sich in Lengfeld einen komplizierten Armbruch zuzog, wieder zur Disposition. Aus der U23 hat sich Nicklas Münch für höhere Aufgaben empfohlen. haze Alemannia Haibach (2./39) - VfL Frohnlach (15./26)

In Haibach soll auf Kunstrasen gespielt werden, da die Spielfläche im Stadion am Hohen Kreuz auf Grund des Dauerregens unbespielbar ist. Frohnlachs Spielertrainer Bastian Renk fährt durchaus optimistisch zum ersten Punktspiel 2020: "Wir haben nach dem 0:10 im Heimspiel noch etwas gut zumachen."

Die Voraussetzungen sind erfekt, denn sein Spielerkader ist vollständig. Es gibt keine Verletzten oder Spieler, die aus anderen Gründen nicht spielen können. Gegenüber der Vorrunde gibt es dennoch personelle Änderungen. Neuzugang Marcel Burkard vom ASV Sassanfahrt, der ab der neuen Saison das Traineramt übernimmt, verstärkt die Abwehr. Konstantin Körner hat den Klub dagegen verlassen (Ziel unbekannt). Burkard bekommt es in den ersten drei Spielen nach der langen Pause gleich mit den fünf besten Torjägern der Liga zu tun: Christian Breunig (Haibach) mit 20 Toren, Gökhan Aydin (Vatan Spor Aschaffenburg) mit 14 Toren, Dominik Halbig (Fuchsstadt) mit 15 Toren, Dominik Popp (FT Schweinfurt) mit 19 Toren und Vincent Held (Geesdorf) mit 23 Toren.

Sowohl Haibach als auch der VfL Frohnlach sind die Teams der Stunde, denn die Alemannia ist acht Spiele unbesiegt, der VfL deren sieben. Auch die Testspiele haben die Kontrahenten alle gewonnen: Haibach mit 19:8 Toren, der VfL Frohnlach mit 17:4 Toren. Der VfL hat nach der Hinspielschlappe einiges gutzumachen und fährt mit zehn bis 15 Frohnlacher Fans ins Aschaffenburger Land. Im Bus sind noch Plätze frei. Die Abfahrt ist am Samstag um 10.30 Uhr am Willi-Schillig-Stadion. V. Sp. Aschaffenburg (1./48) - FC Lichtenfels (4./33)

Die Lichtenfelser gehen mit Selbstvertrauen ins neue Jahr. Keines der vier Testspiele ging verloren. Und so rechnet sich der Lichtenfelser Co-Trainer Oliver Müller durchaus Chancen aus, Zählbares aus Aschaffenburg zu entführen. "Wir wollen punkten, da wir erstens sehr gute Erinnerungen an das Hinspiel haben und trotz vieler Ausfälle eine schlagkräftige Truppe beisammen haben werden", weist Müller jeglichen Druck von sich.

SV Friesen sagt das Spiel ab

Der Auftakt in die Restrückrunde fällt für den SV Friesen dagegen ins Wasser. Das angesetzte Heimspiel gegen den TSV Kleinrinderfeld fällt wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus. ct