In einer "Stellungnahme der Aktivistis für einen Nationalpark Steigerwald", die den FT am Montag erreichte, verwehren sich diese gegen den Vorwurf der Sachbeschädigung. Dieser wurde von einem Forstunternehmer erhoben, dessen Maschine am Montag vergangener Woche mit Farbe besprüht worden war (der FT berichtete). "Die genannte Maschine wurde nicht mit Grafitti-Spray beschädigt, sondern lediglich mit einem Kreidespray besprüht", heißt es in dem Schreiben. Die Kreidefarben seien mit Wasser abwaschbar. "Mit dieser symbolhaften Bild-Aktion sollten die massiven Fällungen von Starkbuchen thematisiert werden, mit dem der Forstbetrieb Ebrach einen Nationalpark Steigerwald verhindern will." Dem Kleinunternehmer sei kein dauerhafter Schaden entstanden. Er sollte auch nicht "für die massiven Fällungen verantwortlich gemacht" werden, sondern vielmehr die Bayerischen Staatsforsten. Dem Unternehmer sei deshalb per Telefon angeboten worden, das Kreidespray per Hand abzuwaschen. "Dies geschieht innerhalb der nächsten zwei Tage", versichern die Urheber des Bekennerschreibens. hak