"Einfach super!", " Megatoll!", "Macht weiter so!", "Wieder einmal eine extrem gute Idee für die Sonderausstellung" "Der Steampunk ist sehr cool", so schreiben Junge und Junggebliebene ihre Begeisterung ins ausliegende Besucherbuch.

Die im Sommer 2019 eröffnete Sonderausstellung mit dem Titel "Mensch, Monster, Maschine" hat eingeschlagen. Doch leider war es nur kurzes Vergnügen - denn dann kamen Kontaktbeschränkungen, schließlich der Lockdown - und der Spaß war weg. Doch sobald es Corona zulässt, soll die Show wieder geöffnet werden. Aktuell ist ein animiertes Video auf der Website www.plassenburg.de zu sehen. Für Science-Fiction-Fans ein absolutes Muss. Die vielseitige Ausstellung, die durch zahlreiche Leihgeber des Zinnfigurenverbandes möglich geworden ist, belegt fast komplett die 5. Etage des Arsenalbaus.

Am Eingang wartet Star-Wars-Action

Gleich rechts vom Eingang taucht der Besucher in das Star-War-Galaxis. Er sieht in großformatigen Szenen, die den neun Kinofilmen und TV-Folgen entnommen sind - Blockbuster weltweit. Ein erstes großformatiges Diorama zeigt die Schlacht in der "Piratenstadt" Mos Eisley auf dem Wüstenplaneten Tatooine, die dem 4. Teil der Star-Wars-Reihe - "Eine neue Hoffnung" - nachempfunden ist. Die Rebellenallianz, die sich in der Stadt verschanzt hat, liefert dem Galaktischen Imperium, das seine ganze Kriegsmaschinerie einsetzt, einen verzweifelten Abwehrkampf.

Nebenan die Schlacht um Hoth aus "Das Imperium schlägt zurück". Der öde, vereiste, von Meteroiteneinschlägen bedrohte Planet am äußersten Rand der Galaxis ist Schauplatz eines Bürgerkrieges: Die Rebellen-Allianz, die in der abgelegenen Eiswelt einen geheimen Stützpunkt errichtet hat, ist von der imperialen Flotte entdeckt worden. Mit einem Großaufgebot von Kampfrobotern zwingt sie die Verteidiger zum Rückzug.

Kampf auf Palatina Nova IV

Das größte Kampfszenario der Sonderausstellung stammt jedoch nicht aus Star Wars, sondern aus dem Fantasy-Roman "Warhammer 40k". Mit zwölf Quadratmetern hat es schon fast selbst galaktische Ausmaße: "Das Treffen der drei feindlichen Brüder" zeigt den blutigen Krieg zwischen dem Imperium der Menschheit, dem Chaos und den Eldar. Schlachtort ist ein geheimnisvolles Warptor der Eldar auf dem Planeten Palatina Nova IV. Mit Lichtelementen können einzelne Figuren im Schlachtgetümmel entdeckt werden.

Kreative Schüler

Auch die japanische Manga-Welt öffnet sich dem Besucher. Schüler des MGF-Gymnasiums haben sich von der TV- Serie "Dragon Ball" inspirieren lassen. Sie haben in grellbunten Farben Reptilien, Dinos und Drachen modelliert. Natürlich fehlt auch Shenlong, der Heilige Drache nicht, der erscheint, wenn man sieben Dragon Balls gesammelt hat.