Der Sonntag gehört der Familie - seit vielen Jahren setzt sich die KAB gegen eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes ein. Die besondere Bedeutung als Familientag stellte auch der rührige KAB-Ortsverband Steinberg bei seinem Familiensonntag bei der Kronachtalhalle heraus.


"Durchschnaufen"

"Die KAB kämpft mit Leidenschaft für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags", würdigte Albert Müller, Diözesanpräses der KAB Bamberg, der am Sonntagmorgen bei schönstem Wetter den Fest-gottesdienst unter freiem Himmel zelebrierte. Wie dieser bedauerte, würden immer mehr Bereiche für die Arbeit an Sonn und Feiertagen vereinnahmt. "Es ist wichtig, dass die Menschen einmal die Woche durchschnaufen, vom Alltag ausruhen und Zeit mit der Familie verbringen können ", betonte er. "Wir machen uns mit unserem Verhalten unser Lebens selbst kaputt", appellierte er, Konsequenzen zu ziehen und aufzubegehren gegen die großen Wirtschaftsverbände, die die Arbeitsgesetze noch mehr aufweichen wollten. "Halten wir dagegen! Zeigen wir, dass es anders geht!" Die sehr stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Gottesdienstes oblag dem Musikverein Steinberg unter Leitung von Dirigent Martin Müller.
Den Musikern dankte 2. KAB-Vorsitzender Günter Romig ebenso wie dem Diözesanpräses für das Zelebrieren des beeindruckenden Gottesdienstes, Höhepunkt des Familiensonntags. Sowohl der Musikverein als auch der Dekan hätten sofort zugesagt, obwohl man sich - angesichts des vollen Terminkalenders des Diözesanpräses sowie des kürzlich in Steinberg abgehaltenn Kreismusikfests - fast nicht getraut hätte, diese um ihre Mitwirkung zu bitten.
Sehr freute man sich über die Anwesenheit vieler Mitglieder der großen KAB-Familie, darunter Ehrenkreisvorsitzende Gabriele Zeuß, die stellvertretende KAB-Kreisvorsitzende Adelheid Kotschenreuther, Ehrenmitglieder des KAB-Ortsverbands wie auch Glaubensbildungsreferent Bernd Sorgenfrei. Der Leiter des Jugendspirituellen Zentrums Kronach war mit dem Bus "Wheel the spirit" vor Ort. Die Einnahmen kommen der Sanierung des Steinberger Jugendheimes zugute. hs