Der Landkreis Bamberg ist auf dem Weg zum "Fairtrade Landkreis" wieder einen Schritt vorangekommen. Der Kreistag beschloss am Donnerstagnachmittag, sich um diesen Titel zu bewerben. Voraussetzung für die Auszeichnung ist der nun gefasste Beschluss, die Bildung einer Steuerungsgruppe, der Einsatz fair gehandelter Produkte, die Einbeziehung von Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Vereinen und Kirchen sowie eine mediale Begleitung.

"Wir hoffen, dass wir andere animieren, es uns gleichzutun", so Landrat Johann Kalb (CSU) in der Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Der Kreis werde Anstrengungen auch in andere Richtungen unternehmen. "Ich habe vor, das Landratsamt zur plastikfreien Behörde zu machen."

Bildungsbericht vorgestellt

Der Leiter des Bildungsbüros, Christian Lorenz, stellte den Bildungsbericht für den Landkreis vor. Kämmerer Armin Schmittner informierte über den Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2016. Einstimmig votierte der Kreistag für verschiedene gesellschaftsrechtliche Veränderungen bei Töchtern der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg. Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Vorschlag des Caritasverbandes für die Stadt Bamberg und den Landkreis Forchheim, dass Damaris Schaller künftig im Jugendhilfeausschuss Stephanie Roth vertritt. Neu in den Vorstand und die Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Fränkische Schweiz werden Gisela Hofmann (Stellvertreter: Wolfgang Möhrlein) entsandt. Keine Einwände hatte der Kreistag, dass der Landkreis die Bewerbung Nürnbergs als Kulturhauptstadt unterstützt. red