Autobahnfahnder der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck haben am Donnerstagabend drei mutmaßliche "Planenschlitzer" festgenommen. Ein Lkw-Fahrer hatte in der Nacht zum Donnerstag den Notruf gewählt, nachdem er einen Schlitz an der Plane seines Sattelanhängers entdeckt hatte. Zwei Männer flüchteten daraufhin in ein angrenzendes Waldgebiet. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach ihnen. Im Bereich der Rastanlage zählten die Beamten insgesamt 34 Lkw, an denen die Planen der Auflieger aufgeschlitzt waren. Die Zahl der beschädigten Fahrzeuge hat sich inzwischen auf 47 erhöht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen, so die Polizei.

Am Donnerstagabend kontrollierten die Autobahnfahnder in Werneck einen verdächtigen Pkw mit polnischer Zulassung, der mit drei Männern im Alter von 25, 32 und 35 Jahren besetzt war. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass die Männer mit den Beschädigungen an der Rastanlage im Zusammenhang stehen könnten. Die Beamten stellten in dem Pkw Gegenstände sicher, die auf eine bandenmäßige Begehung von derartigen Straftaten schließen lassen. Darüber hinaus lag gegen den 32-jährigen Pkw-Insassen ein Haftbefehl vor. Alle drei wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten schweren Bandendiebstahls anordnete. pol