Am kommenden Dientag, 19. Mai, nimmt die Fußgänger- und Radfahrerfähre bei der Schleuse 100 ihren Betrieb auf. Wegen der Corona-Pandemie erfolgt der Saisonstart später als in den Vorjahren und ist nach Angaben des Don-Bosco-Jugendwerks als Betreiber vorerst nur mit Einschränkungen möglich. Das gilt auch für die Fahrzeiten: Bis auf weiteres fällt die erste Schicht weg.

Die Fähre wird Dienstag bis Sonntag jeweils erst ab 12.30 Uhr im Einsatz sein, dann aber, wie gewohnt, jeweils bis 20.30 Uhr. Der Montag bleibt Ruhetag, es sei denn, der Montag ist ein Feiertag, wie etwa an Pfingsten.

Weil auch auf der Fähre die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen, dürfen pro Fahrt höchstens fünf - statt sonst 15 - Personen befördert werden, betont Felix Ströhlein, der Leiter des für die Fähre zuständigen Projektes "Zahltag" beim Don-Bosco-Jugendwerk. Die Sitzplätze für die Passagiere seien so ausgewiesen, dass ein Mindestabstand von 1,50 Meter gewährleistet werde.

Mit Hinweisen an beiden Anlegern werden Wartende zudem auf alle weiteren Auflagen wie die Mundschutzpflicht für Fährleute wie Passagiere hingewiesen und beispielsweise gebeten, ausreichend Abstand beim Anstehen, Betreten und Verlassen der Fähre einzuhalten. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass es trotz der Einschränkungen keine langen Warteschlangen geben wird. Erstens fehle mit den Touristen eine zahlenmäßig starke Gruppe unter den Fahrgästen, so Ströhlein. Zweitens setze man auf die Vernunft potenzieller Passagiere.

Die Wartezeiten seien ja kurz, die Fähre jeweils nach wenigen Minuten zurück. Zum Schutz aller soll das Bezahlen kontaktlos erfolgen. Im Idealfall halten Fahrgäste das Geld passend bereit und legen es in ein bereitgestelltes Gefäß. Wenn auch sonst heuer alles anders ist: Die Preise pro Fahrt haben sich nicht verändert. Erwachsene zahlen einen Euro, Kinder ab sechs Jahren 50 Cent. Die Zehnerkarten für Ewachsene gibt es zu sieben Euro, Jahreskarten zu 28 bzw. 18 Euro (Kinder/Jugendliche). jb