"Das Herz einer Patenschaft ist die Verbindung der Menschen untereinander." Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Gerald Brehm kürzlich im Kommunbrauhaus die Schülerdelegation aus der russischen Partnerstadt Krasnogorsk.

Sechs Schüler waren gemeinsam mit Jelena Dildina und den Müttern zweier Schüler nach Höchstadt gekommen, um hier zu sehen, wie in Franken das Weihnachtsfest vorbereitet und gefeiert wird. Die Schüler interessieren sich für die deutsche Sprache. Da aber im regulären Schulunterricht nur an zwei Wochenstunden Deutschunterricht stattfindet, lernen sie über das Schulpensum hinaus im "Deutschen Club" in Krasnogorsk, dessen Geschäftsführerin Jelena Dildina ist, zusätzlich Deutsch und beschäftigen sich darüber hinaus intensiv mit dem Leben in unserem Land.

Jelena selbst spricht nach zehn Jahren perfekt Deutsch. Zum Bürgermeisterempfang durch Gerald Brehm (JL) wurde die kleine Delegation von Gymnasiums-Direktor Bernd Lohneiß begleitet. Die Jugendpflegerin Julia Weiland und die Journalistin Tatjana Czernova nahmen ebenfalls an dem kleinen Empfang teil.

Die Schüler schilderten ihre Eindrücke. Dima findet die alten Fachwerkhäuser hier besonders interessant, weil sie ihm einen Einblick ins Mittelalter geben. Vadim interessiert sich besonders für die Architektur in Franken. Rostislav stimmt dem zu und lobt die Sauberkeit in der Stadt. Gleb und Jevdokija sind vom Unterricht an unserem modern eingerichteten Gymnasium begeistert.

Die Klasse 5a des Gymnasiums und ihr Klassenlehrer Daniel Geiger hatten die Gäste zu einer gemeinsamen Unterrichtsstunde eingeladen. Timofej, der als letzter das Wort ergriff, war beeindruckt vom Zusammenwirken von Alt und Neu in Höchstadt und der Harmonie, die dadurch entsteht. Er war begeistert von den Unterrichtsmitteln im Gymnasium, vom Labor und von der computermäßigen Ausstattung. Nach seiner Motivation für die deutsche Sprache gefragt, sagte er, er habe eine leichte Auffassungsgabe für Sprachen und interessiere sich neben Deutsch auch noch für Englisch, Französisch und Spanisch. Die beiden Mütter fügten hinzu, dass sie die Elektromobile bestaunt hätten und sich freuten, mit einem Elektro-Taxi fahren zu dürfen. Dieter Gropp