Die Zahl der demenzkranken Menschen wächst beständig mit der Zahl der älter werdenden Menschen. Pflegende Angehörige beziehungsweise Pflegepersonen stehen dem Phänomen "Demenz" oder "Alzheimer Demenz" oft hilflos gegenüber, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachstelle für pflegende Angehörige.

Wenn ein Familienmitglied an einer Demenz erkrankt, werden die Angehörigen oft vor angsterregende Herausforderungen gestellt. Was können wir tun, wie gehe ich mit meinem Partner oder meiner Mutter/meinem Vater um? In einem Kurs der Fachstelle können sich Interessierte in zehn Doppelstunden dem Thema Demenz mit all seinen Aspekten nähern. Was passiert im Gehirn, wenn jemand dement wird? Welche Auswirkungen hat das auf unser gemeinsames Leben? Solche und andere Fragen werden ebenso behandelt wie Umgangs- und Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Kranken oder die Frage, wie man für die Probleme der Zukunft vorsorgen kann.

Die Schulung "EduKation für Angehörige" erfolgt nach dem Konzept von Sabine Engel. Der zehnteilige Kurs beginnt am Mittwoch, 22. Januar, von 15.30 bis 17.30 Uhr im Heim der Arbeiterwohlfahrt Adelsdorf, Fabrikstraße 1. Das Begleitbuch "Alzheimer und Demenzen" von Sabine Engel, Trias Verlag, ist für diesen Kurs erforderlich. Es ist im Buchhandel oder auch zu Beginn der Schulung erhältlich. Die anfallende Kursgebühren von 95 Euro werden von der Krankenkasse übernommen. Information und Anmeldung bei der Fachstelle für pflegende Angehörige unter Telefon 0176/10018237 oder über E-Mail an rosi.schmitt@awo-erlangen.de. red